OneCommander 3.108: ein Dateimanager mit zwei Fenstern und Miller-Spalten
Zusammenfassung
OneCommander 3.108.0.0 ist fuer die private Nutzung kostenlos, ohne Werbung und ohne Verfolgung, und verbindet zwei Fenster mit Registerkarten, Miller-Spalten und eingebauter Vorschau. Gewerblich braucht es eine Lizenz zu 30 Dollar.
Empfehlen- Name
- OneCommander
- Version
- 3.108
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- Windows
- Webseite
- https://www.onecommander.com/
- Aktualisiert
- 2026-10-06 14:48
Der mitgelieferte Dateimanager von Windows reicht für den Alltag, doch sobald Dateien zwischen mehreren Ordnern hin und her getragen werden müssen, wird es eng. Genau für diese Lage ist OneCommander gebaut. Die offizielle Beschreibung ist knapp: ein moderner Dateimanager mit zwei Fenstern für Windows 11 und 10, mit Tempo als Kernaussage. Entwickelt wird das Produkt von einem kleinen Softwareunternehmen, und die Copyright-Zeile läuft von 2013 bis 2026.
Version und Lizenzierung
Die aktuelle Ausgabe ist 3.108.0.0, veröffentlicht am 2026-03-06. Der Downloadbereich nennt außerdem MD5- und SHA256-Prüfsummen für das Installationspaket, sodass sich die Unversehrtheit der Datei nachprüfen lässt. Die Lizenzierung teilt sich in zwei Linien: die private Nutzung ist kostenlos, und die Seite schreibt ausdrücklich, dass es keine Werbung und keine Verfolgung gibt; gewerblich braucht es eine Pro-Lizenz, einen einmaligen Dauererwerb zu 30 Dollar, der mehr Funktionen und spätere Aktualisierungen mitbringt. Das Projekt wird zudem als aktiv in Entwicklung beschrieben, mit mindestens einer Ausgabe pro Woche.

Zwei Fenster und Miller-Spalten
In die Navigation ist die Arbeit geflossen. Die Zwei-Fenster-Ansicht stellt zwei Ordner nebeneinander, zum Vergleichen und zum direkten Ziehen, und zusammen mit Registerkarten bleibt der Zustand verschiedener Verzeichnisse erhalten. Die Seite merkt ausdrücklich an, dass Registerkarten Sitzungen überdauern, ein Schließen und erneutes Öffnen lässt sie also stehen, wo sie waren. Miller-Spalten breiten mehrere Ebenen eines Verzeichnisses über Spalten aus, beschrieben als Verbesserung der Spaltenansicht, wie man sie von macOS kennt, und sie eignen sich für tief verschachtelte Strukturen.

Was es kann
Auf der Temposeite arbeitet es mit DirectX-Beschleunigung, einem eigenen Zeichensystem und jahrelanger Feinarbeit. Einiges im Alltag ist auffallend bequem: die Leertaste holt eine eingebaute Vorschau hervor, und zwei verbreitete Vorschau-Zusätze werden zusätzlich unterstützt. Zu den Automatisierungswerkzeugen gehören Umbenennung auf Basis regulärer Ausdrücke und Stapelumwandlung von Bildern. Aufgaben und Notizen lassen sich in jedem Ordner hinterlegen. Miniaturbilder, Symbole, Ordnergrößen und Metadaten der Dateien werden zwischengespeichert, große Verzeichnisse erscheinen dadurch zügig. Auch die Wege für Entwickler bleiben offen: mit einem ausgewählten Projekt oder Ordner lassen sich PowerShell-, Stapel- und Python-Skripte direkt starten, und ein Handbuch für den Offline-Gebrauch gibt es als mitnehmbare Hilfedatei.
Themen und Datenschutz
Die Oberfläche lässt sich umgestalten. Das XAML hinter dem dunklen und dem hellen Thema ist änderbar, Symbol- und Menüstile ebenso. Zum Datenschutz ist die Seite deutlich: es werden keine persönlichen Daten gesammelt, gespeichert oder übertragen. Das Programm ist 64-Bit, in einer speichersicheren Sprache geschrieben, für die x64-Architektur abgestimmt und mit DEP wie ASLR abgesichert, eine ARM64-Ausgabe wird als in Kürze verfügbar bezeichnet.

Wie man es bekommt
Der Downloadbereich bietet ein MSI-Paket und nennt weitere Wege der Installation. Eine vierte Hauptversion ist im offenen Test; wer sie früh probieren will, braucht die Laufzeitumgebung von .NET 10. Der Rahmen ist allein Windows, und die Seite empfiehlt einen 4K-Bildschirm oder eine Anzeige mit mehr als 100 PPI. Als Wege in die Gemeinschaft nennt die Seite drei Einträge: eine Gruppe im Sofortnachrichtendienst, eine Mailingliste und ein Konto im sozialen Netz.
Jedes Einzelne davon wirkt klein. Doch gerade die dutzendfach am Tag wiederholten Handgriffe summieren die Unterschiede: das Fenster wechseln, die eben verlassene Stelle wiederfinden, auf die Größe eines Ordners warten. Fallen diese Wartezeiten weg, ändert sich zuerst nicht das Tempo, sondern die Müdigkeit.
OneCommander bringt zwei Fenster, Registerkarten, Miller-Spalten und Skripterweiterung in einem Programm zusammen, ist privat kostenlos, ohne Werbung und ohne Verfolgung, und verlangt gewerblich nur einmalig 30 Dollar. Wer den Tag damit verbringt, im mitgelieferten Dateimanager durch Verzeichnisse zu steigen, merkt den Unterschied unmittelbar nach der Installation.