SoftPerfect Network Scanner 26.9 beantwortet die Fragen zum eigenen Netz in einer Tabelle
Zusammenfassung
SoftPerfect Network Scanner 26.9 legt Geraetesuche, Portpruefung, Freigabenpruefung und Abfragen in eine Tabelle, die sich sortieren, ausgeben und per Skript fuellen laesst. Er laeuft ohne Installation auf drei Systemen, die Testphase zeigt aber nur zehn Geraete.
Empfehlen- Name
- SoftPerfect Network Scanner
- Version
- 26.9
- Preis
- Kostenpflichtig
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- WindowsmacOSLinux
- Aktualisiert
- 2026-10-22 21:39
Wie viele Geraete haengen wirklich im eigenen Netz, welche Maschine haelt Port 445 offen, und wo ist eine ganze Platte als beschreibbare Freigabe herausgegeben: ein Fenster beantwortet alle drei Fragen. SoftPerfect Network Scanner 26.9 legt Geraetesuche, Portpruefung, Freigabenpruefung und entfernte Abfragen in dieselbe Tabelle.
Einen Bereich eintragen, einmal starten

Oben im Fenster stehen zwei Felder, eine erste und eine letzte IP, vorbelegt mit den Anfangsadressen eines haeufigen Heimbereichs. Wer das ganze Netz will, zieht die letzte Stelle auf 255 oder tippt den Bereich in CIDR-Schreibweise. Nach Start Scanning waechst die Tabelle Zeile fuer Zeile, ein Geraet je Zeile: Adresse, MAC, Antwortzeit, Hostname und Geraeteart.
Die MAC-Spalte verdient einen eigenen Satz, denn die Hardwareadresse kommt auch zurueck, wenn das Geraet hinter einem anderen Router haengt, und das Herstellerpraefix wird gegen eine oertliche Liste gehalten statt im Netz nachgeschlagen. Die Geraeteart wird ebenfalls geraten, und Router, Netzscheibe, Kameras und Drucker stehen als Etikett vor der Zeile.
Ports, Banner und Zertifikate
Die Portpruefung endet nicht beim Wort offen. Sie behaelt den ersten Satz, den ein Dienst sagt, also das Banner: welcher Webserver dort laeuft, welche Version ein FTP-Dienst nennt, welche Anmeldeweisen SSH anbietet. Daneben zieht sie Aussteller, Subjekt und Ablaufdatum eines SSL- oder TLS-Zertifikats heraus, sodass das abgelaufene Zertifikat im Netz eine Suche kostet statt eines Rundgangs durch alle Browser.
Die SNMP-Seite erreicht Switches und Drucker. In 26.9 erkennt die Maschine selbst, welche Paarung aus SNMPv3-Anmeldung und Verschluesselung die Gegenseite erwartet, sodass Kombinationen wie SHA-224 mit AES-192-B oder AES-256-B nicht mehr von Hand durchprobiert werden. Der MIB-Browser bringt seine Datenbank jetzt mit, ein getrennter MIB-Download entfaellt.
Freigaben: beschreibbar und versteckt
Ist die Freigabenpruefung an, waechst unter jeder Windows-Maschine ein Baum dessen, was sie herausgibt. Ein Schloss markiert Ordner, die Anmeldedaten verlangen; ohne Schloss kommt jeder hinein. Nuetzlicher ist die Pruefung auf Schreibrecht, denn der Scanner schreibt wirklich und markiert, was gelingt. Der haeufigste Fund einer internen Sicherheitsdurchsicht, eine behelfsmaessige Freigabe ohne zurueckgenommene Rechte, faellt aus diesem Schritt heraus.
Hineinsehen ueber WMI, Registry und SNMP
Das Kontextmenue traegt ein Dutzend entfernte Einstiege: WMI, entfernte Registry, entfernte Dienste, entfernte Dateien, Leistungszaehler, SNMP, SSH, XML, JSON und Skripte. Was gewaehlt wird, liest auch. Installierte Software, Prozessormodell, Laufzeit und das gerade angemeldete Konto kommen in vorgegebenen Spalten an.
Das Werkzeug fuellt auch eigene Spalten per Skript, in VBScript oder Python, eine Spalte je eigener Pruefung. Ein Registryschluessel, der Inhalt einer Datei, der Zustand eines Dienstes: ein paar Zeilen an eine Spalte gehaengt, und das Ergebnis steht in der Tabelle. Eine Fassung fuer die Kommandozeile faehrt Aufgaben ohne Aufsicht und gibt das Ergebnis in eine Datei aus. Eine Ebene weiter draussen sitzt die Nmap-Anbindung, die ein oertliches Nmap fuer Systemerkennung, Versionspruefung und NSE-Skripte aufruft und die Ergebnisse in dieselbe Tabelle zurueckschreibt.
Was Version 26.9 geaendert hat
Sichtbar ist vor allem die laufende Beobachtung: einige Geraete auswaehlen und Latenz, Paketverlust, Schwankung und Leitungsqualitaet dauerhaft verfolgen, mit einer Kurve je Sprung in den Geraeteeigenschaften. Fuer eine Strecke, die nur manchmal stoert, ist das besser als wiederholtes Ping.
Die uebrigen Aenderungen sind Schnitte. Entferntes Ruhen und Tiefschlaf, die Kommentarspalte, die Option zur Laufzeit und das Telnet-Skriptobjekt sind in dieser Fassung verschwunden. Die SNMPv3-Arbeit mit SHA-384 und SHA-512 aus 26.7 und die langfristige Geraetehistorie aus 26.5 sind beide noch da.
Wo die Testphase endet und die Lizenz beginnt
Es laeuft ohne Installation: auspacken, doppelklicken, oder auf einem USB-Stick mitnehmen, ohne etwas in das Gastssystem zu schreiben. Das Paket ist 22 MB gross, die portable Fassung 24 MB, und Windows, macOS sowie Linux werden bedient, mit Intel, AMD und ARM64 auf der Liste.
Die Testphase hat kein Ablaufdatum, doch die Tabelle zeigt nie mehr als zehn Geraete. Ein Heimnetz mit einem Dutzend Sachen passt, ein Serverraum nicht. Der Kauf nimmt die Grenze weg: die Lizenz ist dauerhaft, gilt fuer die beim Kauf gehaltene Produktversion und schliesst ein Jahr freie Aktualisierungen ein, danach sind neuere Fassungen guenstiger zu haben. Abgerechnet wird je Geraet, daneben gibt es Pakete fuer mehrere Geraete, Standortlizenzen und eine weltweite Lizenz.
Fuer wen es passt
Wer fuer Dutzende oder Hunderte Maschinen geradesteht, ist der naheliegende Leser. Ein neues Geraet will eingetragen werden, die Maschine eines Ausgeschiedenen braucht die Bestaetigung, dass die Freigaben zu sind, ein Server hat ohne Grund einen Port offen: ein Fenster erledigt das, und das Ergebnis geht als Tabelle an andere.
Wer nur wissen will, wie viele Geraete in der Wohnung haengen, kann es ebenfalls nehmen, doch die Grenze von zehn kommt zuerst, und ein leichteres Werkzeug waere fuer diese Frage weniger Muehe. Ein Waechter ist es auch nicht: es gibt keinen Dauerdienst und keine zentrale Konsole, und Meldungen rund um die Uhr zu Aenderungen am Bestand brauchen ein anderes System.
Die Rolle von SoftPerfect Network Scanner 26.9 ist klar. Die Fragen, die ein Netzverwalter taeglich stellt, wer online ist, welche Ports offen sind, was freigegeben ist, welche Software laeuft, landen in einer Tabelle, die sortiert, ausgibt und sich skripten laesst. Keine Installation, drei Systeme, eine Testphase ohne Enddatum, und der Preis des freien Wegs ist eine Liste mit hoechstens zehn Geraeten.