Everything 1.4.1: Dateinamen sofort finden, und zwar kostenlos
Version 1.4.1.1032
Zusammenfassung
Everything 1.4.1.1032 findet Dateinamen unter Windows ueber einen lokalen NTFS-Index, Ergebnisse erscheinen beim Tippen. Das Paket ist klein, der Verbrauch niedrig, und alles laeuft ohne Netz.
Empfehlen- Name
- Everything
- Version
- 1.4.1.1032
- Preis
- Kostenlos
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- Windows
- Webseite
- https://www.voidtools.com/
- Aktualisiert
- 2026-10-06 15:32
Wer unter Windows eine Datei sucht, wartet meist darauf, dass der Index des Systems sich dreht. Everything nimmt den anderen Weg: es ist eine Dateisuche für Windows, gebaut von einem einzelnen unabhängigen Entwickler, und der Werbesatz besteht aus einem Satz, Dateien und Ordner sofort über den Namen finden. Nach der Installation genügen ein paar Buchstaben im Feld, und das Ergebnis steht schon in der Liste.
Version und Bezug
Die aktuelle stabile Version ist 1.4.1.1032, als Erscheinungsdatum nennt die offizielle Änderungsliste den 2026-01-23; dieselbe Seite bietet zusätzlich eine Beta-Ausgabe, die sich für Neugierige getrennt herunterladen lässt. Der Bezug kommt in drei Formen: ein normales Installationspaket, ein mitnehmbares ZIP und eine schlanke Ausgabe, über vier Architekturen hinweg (32-Bit, 64-Bit, ARM und ARM64), und das Paket bringt mehrere Sprachen mit. Groß ist nichts davon: die Pakete in der offiziellen Dateiliste liegen um 2 MB.
Warum es schnell ist
Die Antwort liegt in der Art der Indizierung. Beim ersten Start legt das Programm selbst einen Index der Dateinamen für alle lokalen NTFS-Datenträger an; dieser Index liegt auf der Platte und bleibt klein. Der Aufbau dauert meist nur wenige Sekunden, und danach erscheint jede Datei und jeder Ordner in der Liste. Jede Änderung wird anschließend unmittelbar in den Index übernommen, ein angebrochener Dateiname im Feld passt also sofort.
Weil es einen lokalen Index liest, braucht es kein Netz und keinen Dienst im Hintergrund, und die Seite sagt das deutlich: keine Sammlung von Nutzerdaten, vollständig ohne Netz, keine Telemetrie. Das Programm startet schnell und hält Speicher- und Ressourcenverbrauch sehr niedrig, es steht also fast unbemerkt da.

Oberfläche und Gebrauch
Die Oberfläche nimmt den einfachen Weg: ein Suchfeld, eine Ergebnisliste und eine Statuszeile, die zeigt, welche Suchoptionen gerade greifen, und die sich per Doppelklick auf die Option abschalten lässt. Spalten der Liste lassen sich frei ein- und ausblenden, ein Klick auf den Kopf sortiert. Doppelklick oder Eingabetaste öffnet eine Datei, ein Rechtsklick auf die Auswahl zeigt weitere Aktionen, und Einträge lassen sich direkt in ein anderes Programm ziehen. Ein Doppelklick auf das Symbol im Ablagebereich holt das Fenster hervor, ein eigenes Tastenkürzel wird ebenfalls unterstützt. Die Dokumentation verteilt Suchsyntax, Suchzusätze und Suchfunktionen auf drei Seiten: die Syntax übernimmt boolesche Verbindungen und Platzhalter, die Zusätze grenzen ein, etwa nur Ordner oder eine bestimmte Endung, und die Funktionen setzen aufwendigere Filter zusammen. Im Alltag braucht man sie selten, doch sobald ein ganzer Schwung gefiltert werden soll, sparen sie Arbeit.
Was drumherum dazugehört
Neben dem Hauptprogramm gibt es auf der Seite eine Reihe von Begleitern: einen ETP-Server, um die Suchfähigkeit zu teilen, einen HTTP-Server, über den sich der lokale Index aus einem Browser abfragen lässt, dazu eine Kommandozeile, Sprachpakete, ein SDK und eine Hilfe für den Offline-Gebrauch. Der Zugang über die Kommandozeile ist vollständig, mit den passenden Parametern startet ein Skript eine Suche und holt die Ergebnisse zurück, was sich leicht in Stapeldateien oder Automatisierung einfügt. Sprachpakete werden getrennt geladen, und welche Sprachen die Oberfläche kennt, steht in einer eigenen Liste auf der Seite; die Offline-Hilfe gibt es sowohl als zusammengebaute Datei als auch als HTML-Paket. Zur Lizenz: der veröffentlichte Text nutzt Bedingungen nach Art von MIT, das Urheberrecht liegt beim Autor, Nutzung, Vervielfältigung, Änderung und Weitergabe sind erlaubt.
Der Wert von Everything liegt darin, dass es eine Sache rein erledigt: die Suche nach lokalen Dateinamen wird zu einem Tippen und Sehen. Kleines Paket, niedriger Verbrauch, vollständig ohne Netz, und Windows ist die einzige Grenze. Wer Hunderttausende Dateien auf den Platten liegen hat, sollte dieses kleine Werkzeug nach dem Start laufen lassen.