LinkAndroid legt eine einzelne App in ein eigenes Fenster und uebergibt Wiederholungen an Skripte

Zusammenfassung

LinkAndroid gibt einem Android Handy einen festen Platz auf dem Rechner: eine einzelne App laesst sich in ein eigenes Fenster spiegeln, ohne das Handy zu belegen, und Dateien, Apps, Aufnahmen und ein Terminal liegen in einer Oberflaeche, Wiederholungen gehen an Python Skripte und KI.

Name
LinkAndroid
Version
2.3
Open Source
Open Source
Betriebssystem
WindowsmacOSLinux
Aktualisiert
2026-10-10 14:37

Das Handy an den Rechner zu geben sollte nicht damit bezahlt werden, dass das Handy belegt ist.

Die Luecke zwischen einem Android Handy und einem Rechner wird selten von einem einzigen Programm geschlossen. Eine Datei zu schicken heisst, ein Kabel zu suchen, ein Paket zu installieren heisst, einen Helfer zu oeffnen, den Bildschirm aufzunehmen heisst, ein weiteres Werkzeug zu starten, und zwei Befehle zur Fehlersuche brauchen ein eigenes Terminal; macht man das ein dutzend Mal am Tag, wird die Werkzeugkette selbst zum Aufwand. Was LinkAndroid will, ist schlicht: Verbindung, Spiegelung, Dateien, Apps, Aufnahmen, Befehlszeile und Skripte in einem Fenster sammeln, damit das Handy einen festen Platz auf dem Rechner hat.

Es ist ein plattformuebergreifendes Werkzeug auf Electron Basis, laeuft unter Windows, macOS und Linux und ist unter Apache-2.0 quelloffen. Auf dem Handy muss nichts zusaetzlich installiert werden, es geht ueber den Fehlersuche Kanal, den das System ohnehin hat, und die einzige Vorbereitung ist ein Schritt: den Schalter fuer die Fehlersuche in den Entwickleroptionen einschalten.

Die Einheit der Spiegelung schrumpft von einem ganzen Bildschirm auf eine App

Der uebliche Weg bringt den ganzen Handybildschirm auf den Rechner, und der Preis ist klar: in dem Moment, in dem das Bild hiniuebergeht, ist das Handy im Grunde belegt. In Fassung 2.3.0 dreht LinkAndroid das um und verkleinert den Gegenstand der Spiegelung vom Bildschirm auf die App: die gewaehlte App bekommt einen eigenen virtuellen Bildschirm und oeffnet sich in einem eigenen Fenster, die physische Aufloesung des Handys bleibt unberuehrt, und der Hauptbildschirm ist weiter zu gebrauchen. Zwei Apps gleichzeitig? Jede in ihr eigenes Fenster, sie stoeren einander nicht, jeder Strom laesst sich einzeln anhalten, und wird eine Spiegelung geschlossen, endet die App dahinter von selbst.

Groesse und Pixeldichte des virtuellen Bildschirms sind frei: dem Handy folgen, eine von mehreren Vorgaben waehlen oder einen eigenen Wert eintragen, und die Wahl wird gemerkt. Dieselbe Fassung bringt einen Weg zurueck zur Handyaufloesung, der ein Geraet, an dem ein anderes Werkzeug gedreht hat, mit einem Klick zuruecksetzt.

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Verbinden soll so wenige Klicks kosten wie moeglich

Kabel einstecken und das Geraet wird erkannt, und der drahtlose Weg ist gut abgedeckt: Code scannen und koppeln, den sechsstelligen Kopplungscode eintippen, Adresse und Port direkt eingeben, oder Geraete im eigenen Netz automatisch finden lassen. Mehrere Handys lassen sich gruppieren, Testgeraete und Reserve getrennt, was das Filtern schneller macht. Der Folgemodus passt zur Stapelarbeit: ein Klick, ein Zurueck, eine Lautstaerke oder eine Aufnahme im Hauptfenster wird an die anderen Geraete weitergegeben, eine Aktion deckt alles ab, ohne Fensterwechsel.

Die Bildqualitaet laesst sich einstellen, Bitrate, Bildrate, immer im Vordergrund und Rahmenanzeige liegen in den Einstellungen; soll das Handy nicht dauernd leuchten, laesst sich der Bildschirm beim Start der Spiegelung abschalten, und die Seitenleiste hat Schaltflaechen zum Dunkelstellen und Wecken, die ueber das Steuerprotokoll gehen und das Handy nicht einfach sperren. Braucht ein Livestream eine zweite Kameraposition, laesst sich die vordere oder hintere Kamera des Handys aufrufen und ihr Bild in Echtzeit auf den Rechner legen, Aufloesung und Bildrate waehlbar. Der Kern der Spiegelung ist eine ausgereifte offene Loesung, Latenz und Bild liegen also nah am Aufruf von der Befehlszeile, nur dass die lange Reihe von Argumenten nicht mehr gemerkt werden muss.

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Dateien, Apps, Aufnahmen und ein Terminal im selben Fenster

Der Dateimanager haengt den Handyspeicher auf den Desktop, oeffnet standardmaessig im Wurzelverzeichnis, bietet Liste und Raster, sortiert nach Name, Zeit oder Groesse, und Hochladen, Herunterladen, Loeschen und Umbenennen laufen per Ziehen. Die App Verwaltung fuehrt die installierten Apps von dritten Anbietern auf und gleicht Symbole selbst ab, erlaubt das Entfernen im Stapel, kann ein Installationspaket vom Rechner aufs Handy schieben oder eine App gleich starten.

Die Bildschirmaufnahme schreibt MP4 oder GIF, Laenge und Qualitaet nach Wahl, und der Export wird selbst zusammengedrueckt, was fuer eine Vorfuehrung, ein Lehrstueck oder das Nachstellen eines Fehlers reicht; eine Aufnahme des Standbilds kommt nicht als nacktes Bild zurueck, sondern oeffnet die eingebaute Flaeche mit Geraeterahmen und Farbverlauf, was den Umweg ueber ein anderes Programm zum Einrahmen spart. Das Terminal ist eine vollstaendige Befehlszeile, die haeufigen Befehle liegen in einer Leiste daneben und werden mit einem Klick eingesetzt, sodass der Verlauf nicht mehr durchsucht werden muss.

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Die Wiederholungen in Skripte schreiben, mit KI fuer den Teil ohne Code

Was dieses Werkzeug wirklich von einer reinen Spiegelung trennt, ist das Aufgabensystem. Skripte werden in Python auf uiautomator2 geschrieben, eingefasst in eine Schnittstelle, die Tippen, Wischen, Starten von Apps, Lesen von Geraeteangaben, Aufnahmen und Tastendruecke sammelt, und mehr als hundert Aufrufe decken die taeglichen Griffe ab. Der Editor steht auf CodeMirror 6, hebt Python, JavaScript, YAML, Markdown und JSON hervor, fuehrt Geschriebenes gleich zum Probieren aus und zeigt daneben die Vorschau des Handys und den Aufbau der Oberflaeche.

Kein Code schreiben zu koennen ist kein Hindernis. Wenn eine KI ein Skript erzeugt, liest sie zuerst den aktuellen Bildschirm und den Aufbau der Oberflaeche und schreibt dann Code gegen diese Schnittstelle, wobei unsichere Wege wie Befehlszeile und Unterprozess gesperrt bleiben, damit das Skript nur ueber kontrollierte Aufrufe geht. Der Zugang zu Modellen deckt mehr als vierzig Anbieter ab, darunter Ollama und LM Studio auf dem eigenen Rechner. Ein Skript laeuft nach Zeitplan oder auf mehreren angehakten Geraeten zugleich, Verlauf und Protokolle bleiben in der Aufgabenliste, und die Faehigkeit laesst sich auch als entfernte Schnittstelle mit Token freigeben, sodass eine Kette mit einer Anfrage eine Aufgabe auf einem bestimmten Geraet ausloest.

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Drei Dinge, die vor dem Einsatz zu wissen sind

Erstens die Plattform. Windows 10 und neuer sowie macOS 10.15 und neuer haben eigene Pakete, macOS getrennt nach Intel und Apple Chips, Linux bekommt AppImage und deb; das Projekt ist unter Apache-2.0 offen, der Quelltext also lesbar. Zweitens die Aufteilung der Fassungen. Der Anbieter legt die Kernfunktionen in die freie offene Gemeinschaftsfassung, eine Pro Fassung bringt die Steuerung mehrerer Geraete, Gruppenverwaltung und das automatische Finden im eigenen Netz mit, im Abonnement, und die Hauptfunktionen laufen auch ohne Zahlung. Drittens die Voraussetzung. Ob Kabel oder Funk, das Handy braucht den Schalter fuer die Fehlersuche und muss diesen Rechner zulassen, und drahtlos muessen Handy und Rechner im selben Netz sein; ohne diesen Schritt folgt nichts weiter.

Gespart wird nie ein einzelner Klick. Gespart wird die Luecke zwischen Handy und Rechner, die staendig einen Sprung hin und zurueck verlangt: das Geraet wird ein Gegenstand auf dem Desktop, mit dem man direkt arbeitet, und die Wiederholungen gehen an Skripte.

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Unterstützte Systeme: Windows macOS Linux