ClipX: ein Verwalter der Zwischenablage unter einem Megabyte, der alles behaelt
Zusammenfassung
Die Zwischenablage von Windows haelt immer nur eine Sache, und was eben kopiert wurde, wird von dem verdraengt, was als naechstes kopiert wird. Dieses alte Werkzeug, seit 2004 auf dem Markt, sitzt im Fach und behaelt still jeden Text und jedes Bild, das man kopiert; ein Kurzbefehl holt die Liste hervor, und ein Klick fuegt eines davon wieder ein. Es ist unter einem Megabyte geblieben, und der Speicher, den es haelt, zaehlt ebenfalls in Megabyte.
Empfehlen- Name
- ClipX
- Version
- 2.0.0.1
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- Windows
- Webseite
- https://clipx.org/
- Aktualisiert
- 2026-10-06 18:54
Was vor einer Minute kopiert wurde, ist schon fort
Die Zwischenablage von Windows haelt genau eine Sache. Kopiert man etwas Neues, wird das Vorhandene hinausgeschoben, und jeder, der mit Text arbeitet, kennt den kleinen Aerger, nach einer Zeile zu greifen, die eben noch kopiert wurde, und sie ersetzt zu finden. ClipX antwortet darauf seit 2004: es sitzt im Fach, behaelt still jeden Text und jedes Bild, das durch die Zwischenablage geht, und wenn die Liste gebraucht wird, holt ein Kurzbefehl sie hervor, sodass ein Klick einen Eintrag zurueckbringt. Ueber zwanzig Jahre hat es dieselbe sehr kleine Groesse behalten und denselben sehr kleinen Hunger nach Speicher, und die im Jahr 2026 erschienene Fassung mit der Nummer 2.0.0.1 behaelt diese Gewohnheit und legt einiges dazu.
Verlauf, Suche und die Eintraege, die man behalten will
Die Zahl der Plaetze setzt der Nutzer selbst, von einem Dutzend bis zu hundert und mehr. Die Liste, die aufspringt, laesst sich durchsuchen, sobald sie offen ist, sodass ein langer Verlauf nicht zu einer langen Suche wird. Was nicht festgehalten werden soll, kommt auf eine Liste des Ignorierens und erreicht den Verlauf gar nicht, was auf einer gemeinsam benutzten Maschine der Unterschied zwischen einer Bequemlichkeit und einem Wagnis ist. Text, der staendig gebraucht wird, eine Standardantwort, ein Stueck einer Vorlage, laesst sich oben anheften und dauerhaft behalten. Text und Bild werden beide behandelt, sodass ein Bildschirmfoto dieselbe Behandlung erfaehrt wie ein Absatz.
Wege, es zu rufen, die zur Hand passen
Es gibt mehr als einen Weg, den Verlauf hervorzuholen: einen Kurzbefehl, der ueberall gilt, die mittlere Taste der Maus oder einen doppelten Klick auf das Sinnbild im Fach. Das Einfuegen selbst geschieht im aufgehenden Fenster, sodass keine Hand weit von ihrem Platz muss. Ein Ton kann bestaetigen, dass etwas kopiert wurde, wenn man das moechte, und das Aussehen des Sinnbilds wie das Verhalten des Fensters sind beide einstellbar. Waehrend es laeuft, ist beinahe nichts zu merken: der Speicher, den es haelt, zaehlt in einzelnen Megabyte, eine alte Maschine oder ein bescheidenes Notebook traegt es ohne Klage, und genau deshalb hat es zwanzig Jahre, in denen Systeme kamen und gingen ueberlebt.
Fuer alle, die einem alten Werkzeug eine zweite Gelegenheit geben
Die Fassung von 2026 ist keine neue Nummer auf derselben Schachtel. Darunter wurde der Kern neu geschrieben, waehrend die Art zu arbeiten unberuehrt blieb, sodass jemand, der es jahrelang benutzt hat, es nicht neu lernen muss, und es wurde fuer feine Schirme und fuer das Verhalten heutiger Systeme nachgezogen. Auch die Schnittstelle fuer Zusaetze wurde wieder geoeffnet, und erst damit war die interessanteste Neuerung moeglich. Es belegt nebenbei einen leicht zu vergessenden Punkt: ein Werkzeug ist so viel wert, wie es zu dem eigenen Problem passt, nicht wie viel seine Liste von Faehigkeiten wiegt.
Leichtigkeit, und die Zurueckhaltung, nichts dazuzunehmen
Eingerichtet belegt es weniger als ein Megabyte. Gestartet sitzt es still in einer Ecke des Faches, und es beim Start mitlaufen zu lassen kostet nichts Messbares. Die Einstellungen sind in Verlauf, Kurzbefehle, Zusaetze und Fach geteilt, jedes mit einer schlichten Erklaerung, sodass die Sache ohne Handbuch eingerichtet werden kann. Es versucht nicht, alles zu sein: kein Konto in den Wolken, keine Mitgliedschaft, keine Werbung im Fenster. Alles, was es hat, ist um drei Handlungen geordnet, kopieren, wiederfinden und einfuegen, und fuer jeden, der diese drei hundertmal am Tag tut, einen Schreibenden, einen Programmierenden, jemanden, der Kunden antwortet, ist diese Enge der Punkt und nicht die Einschraenkung.
Was die neue Fassung aus der Zwischenablage macht
Die groesste Neuerung ist ein Mechanismus, der den Inhalt beim Einfuegen verwandelt. Ein Zusatz kann aendern, was hinausgeht: die Gross- und Kleinschreibung, ueberzaehlige Leerzeichen und Zeilenumbrueche, ein Muster, das durch ein anderes ersetzt wird, eine Anschrift, die aufgeraeumt wird. Das Ergebnis laesst sich gleich einfuegen oder als neuer Eintrag behalten, wodurch aus einer einmaligen Verbesserung ein kleines Werkzeug wird. Dieselbe Anordnung reicht weiter, denn es sind Zusaetze geschrieben worden, die die Zwischenablage zwischen Maschinen im Gleichtakt halten, Dateien durch sie hindurch bewegen oder ihren Inhalt auf der Stelle uebersetzen, und jeder wird nur dazugenommen, wenn er gebraucht wird. Alles davon ist fuer eine Person frei, ohne Werbung und ohne Konto, und das Programm laeuft von Windows 7 bis Windows 11.