vMix 29 bringt acht Overlay Kanaele und lokale Aufzeichnung
Zusammenfassung
vMix ist Software fuer Live Produktion und Streaming unter Windows, ausgerichtet auf Arbeit mit mehreren Kameras. Fassung 29 hebt die Overlay Kanaele auf acht, eine volle Probe laeuft sechzig Tage, und Lizenzen gibt es dauerhaft oder im Abo ab 60 Dollar.
Empfehlen- Name
- vMix
- Version
- 29.0.0.49
- Preis
- Kostenpflichtig
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- Windows
- Webseite
- https://www.vmix.com/
- Aktualisiert
- 2026-10-17 16:11
vMix legt die Teile einer Sendung mit mehreren Kameras in eine Oberflaeche: Signale hereinholen, Bilder umschalten, Text einblenden, Ton mischen, wiederholen, streamen und aufzeichnen. Es laeuft unter Windows, trennt Eingaenge und Ausgabefaehigkeit nach Lizenzstufe, und ein neuer Nutzer kann sechzig Tage lang eine volle Probe durch einen echten Ablauf schicken, bevor er sich fuer eine Stufe entscheidet.
Vom Signal zur Umschaltung
vMix beschreibt sich als vollstaendige Loesung fuer Live Produktion und Streaming, die Erstellen, Mischen, Umschalten, Aufzeichnen und Senden auf einem Windows Rechner abdeckt. Die Eingangsseite ist breit: Kameras und Webcams, Aufnahmekarten, Videostroeme aus dem Netz, lokale Videodateien, Datentraeger mit Menuefuehrung, Tondateien und Tongeraete, und mehrere Video oder Tonsegmente lassen sich zu einem einzigen Eingang zusammenfassen. Bei den Videoformaten sind AVI, MP4, H264, MPEG-2, WMV, MOV und MXF abgedeckt, beim Ton MP3 und WAV, und ein Browser, ein Webcamstrom, eine Praesentation, ein Standbild oder eine reine Farbe koennen ebenfalls je einen Eingang bilden.
Beim Umschalten gibt es 13 Uebergaenge sowie 4 frei belegbare Tasten und 8 Plaetze fuer eigene Uebergaenge. Mehrere Bilder lassen sich auf einem Bildschirm anordnen, und jeder Eingang zeigt seinen Vorschauzustand getrennt vom Zustand im Programm, was die Arbeit erleichtert, wenn mehrere Kameras zugleich im Blick bleiben muessen. Auch die Aufnahme des Bildschirms und eine Bedienoberflaeche im Browser zaehlen zum Ablauf: die erste nimmt den eigenen Bildschirm als Eingang, die zweite laesst eine Bedienperson von einem Tablet oder einem Telefon aus umschalten.

Overlay Kanaele, Wiederholung und entfernte Gaeste
Das Einblenden ist eine der Hauptlinien. Fassung 29 hebt die Overlay Kanaele von 4 auf 8, jeder mit eigenem Uebergang, eigener Lage und eigenem Rahmen, und darueber liegen Ebenen und Anordnungen fuer mehrere Bilder, mit denen sich aufwendigere Layouts bauen lassen. Bei den Einblendungen bringen die Standardstufen mehr als 100 animierte Titel, Anzeigetafeln und laufende Textbaender mit, die hoeheren Stufen erlauben eigene Titel und nehmen geschichtete Bilddateien zur weiteren Bearbeitung an.
Die Wiederholung uebernimmt Zeitlupe, mit einer Obergrenze von 8 Kameras. Fuer entfernte Gaeste nimmt die eingebaute Videosprechfunktion 8 Teilnehmer auf, und fremde Sitzungsprogramme lassen sich anbinden, sodass deren Bild direkt ins Programm wandert. Auf der Ausgabeseite laufen Streaming, lokale Aufzeichnung und mehrere Ausgaenge nebeneinander: die Vergleichstabelle nennt zwei Aufzeichnungen zugleich und Streaming an 5 Ziele, dazu Ausgaenge auf den ganzen Bildschirm, nach aussen und virtuell, um das Bild an eine Leinwand vor Ort oder an eine weitere Stufe der Produktion zu geben.
Systemanforderungen und Stufen der Grafikkarte
Die Einstiegsausstattung lautet Windows 10 oder Windows 11, ein Vierkernprozessor mit 2Ghz, 4GB DDR4 Speicher, eine mechanische Platte mit 7200 Umdrehungen fuer die Aufzeichnung, eine eigene Grafikkarte mit DirectX 10.1 und ein Bildschirm mit 1920x1080. Die Empfehlung tauscht einen Intel Core i7 ueber 3Ghz ein, hebt den Speicher auf 8GB DDR4, nimmt eine Festplatte ohne bewegte Teile und verlangt eine eigene Karte mit mindestens 2GB Speicher.
Die Grafikkarte bekommt eine eigene Vergleichstabelle, aus einem einfachen Grund: die Rechenleistung der Karte entscheidet, wieviele Kameras zugleich hereinkommen und wieviele Aufzeichnungen und Stroeme laufen. Die Tabelle schliesst zwei Familien integrierter Grafik aus und listet dann Kameras und Eingaenge nach Stufe. Eine einfache eigene Karte deckt etwa 4 Kameras mit 8 Eingaengen bei eingeschalteter Wiederholung ab, die naechste Stufe faehrt die Wiederholung mit zwei 4K Kameras oder acht Kameras in hoher Aufloesung, und beide decken Aufzeichnung und Streaming in 1080p ab.
Lizenzen, Preise und die Probe
Die Lizenzierung laeuft auf zwei Linien, dauerhaft und im Abo. Dauerhaft ist eine einmalige Zahlung in vier Stufen: Basic HD fuer 60 Dollar, HD fuer 350, 4K fuer 700 und Pro fuer 1200. Das Abo hat eine einzige Stufe MAX fuer 50 Dollar im Monat. Der Unterschied liegt nicht nur im Preis. Eine dauerhafte Lizenz bringt 12 Monate Aktualisierungen mit, ein Abo behaelt sie, solange es laeuft, und auch Eingaenge, Overlay Kanaele, die Obergrenze der Aufloesung, die Zahl der Teilnehmer und die Kameras fuer die Wiederholung haengen an der Stufe. Basic HD erlaubt insgesamt 4 Eingaenge, wo jede andere Stufe 1000 erlaubt, die Overlay Kanaele liegen bei Basic HD bei 1 gegen 8 anderswo, und erst 4K und darueber heben die Aufloesung auf 4096x2160.
Neue Nutzer bekommen eine volle Probe von sechzig Tagen, in der Aufzeichnung, Streaming und Anzeige normal laufen, und das Unternehmen versichert, dass die Ausgabe kein Wasserzeichen traegt. Der praktische Sinn ist klar: einen echten Ablauf mit vollem Funktionsumfang fahren, pruefen ob Eingaenge und Ausgabefaehigkeit reichen, und erst dann zwischen Kauf und Monatsbeitrag entscheiden.
Was Fassung 29 aendert
Die Notizen zu vMix 29 erschienen am 27. Oktober 2025, und das aktuelle Paket traegt die Nummer 29.0.0.49. Die Aenderungen sammeln sich an drei Stellen. Eine ist ein neues quelloffenes Verfahren zum Uebertragen von Medien, das hochwertiges Bild und Ton ueber ein lokales Netz mit Gigabit traegt und Vorgaben fuer niedrige, mittlere und hohe Qualitaet mitbringt, damit sich Bandbreite gegen Bild tauschen laesst. Eine weitere betrifft Leistung und den Weg der Aufzeichnung: 4K und Bildraten ueber 120fps werden unterstuetzt, die Aufzeichnung kann das erneute Kodieren ueberspringen und direkt in die Wiederholung und die Aufzeichnung mehrerer Kameras schreiben, und laut Unternehmen sinkt die Last des Prozessors bei der Wiederholung um etwa die Haelfte. Die dritte betrifft Bedienung und Layout: neue Einstellungen fuer den Speicher, ein Modus mit vier Bildern, ein Ausloeser und eine Reihe von Tastenkuerzeln, Overlay Kanaele von 4 auf 8, und die fruehe Einstiegsfassung kehrt in programmierbarer Form zurueck.
Der Tausch, den vMix anbietet, ist klar. Was eine Sendung mit mehreren Kameras braucht, wird in eine Stufenliste zerlegt, der Preis steigt ueber Eingaenge, Overlay Kanaele, Aufloesung und Zahl der Ausgaenge, und dasselbe Paket mit sechzig Tagen voller Probe laesst den Nutzer die Eignung zuerst belegen. Es laeuft nur unter Windows, die Huerde der Hardware steht auf der Seite, und die Stufe der Grafikkarte sagt direkt, wieviele Kameras anschliessbar sind. Fuer ein Team, das Live Produktion zu einer langen Kette machen will, spart das Lesen der Liste vor der Wahl einer Stufe mehr Muehe als ein Einbau auf Verdacht.