ES File Explorer: Telefonspeicher, Freigaben und Cloud-Laufwerke an einem Ort

Zusammenfassung

Ein Dateimanager für Android, der lokalen Speicher, Freigaben im selben Netz, über Dateiübertragungsprotokolle erreichte Server und mehrere Cloud-Konten hinter einem einzigen Einstieg vereint, samt Texteditor und Archivverwaltung.

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Name
ES File Explorer
Version
20260614
Preis
Kostenlos
Open Source
Proprietär
Betriebssystem
AndroidmacOSiOS
Aktualisiert
2026-10-23 22:00

Ein Telefon sammelt Dateien aus vier Richtungen gleichzeitig, und der mitgelieferte Dateibrowser kennt nur eine davon.

Vier Gewohnheiten, ein Einstieg

Auf einem Telefon ist Speicher kein einzelner Ort. Da ist der lokale Speicher, den der eingebaute Browser als Einziges wirklich versteht. Da ist ein Rechner im selben Netz, dessen Freigabe die Dateien enthält, die sich über die Luft leichter bewegen lassen als über ein Kabel. Da ist ein entfernter Server, erreichbar mit Adresse und Kennwort, der sich wie ein Verzeichnisbaum verhält. Und da sind zwei oder drei Cloud-Konten, jedes mit eigener Anwendung, jede Anwendung mit eigenem Zugang, eigenen Mitteilungen und eigenen ein paar hundert Megabyte an Aktualisierungen.

Dieses Programm stellt alle vier hinter einen Bildschirm. Es ist ein Dateimanager für Android mit lokalem Durchsuchen als Grundlage und den anderen drei als zusätzlichen Quellen in der Seitenleiste. Die von den App-Stores gemeldete Zahl der Installationen liegt weit jenseits einer Milliarde, was einiges darüber sagt, wie gewöhnlich das zugrunde liegende Bedürfnis ist: Fast jeder, der ein Telefon ernsthaft benutzt, wollte irgendwann eine Datei zwischen zwei Geräten bewegen, ohne darüber nachzudenken.

Quellen wie lokaler Speicher, Netzfreigaben und Cloud-Konten nebeneinander

Das Telefon liest den Rechner

Die Funktion für das lokale Netz verändert Alltagsgewohnheiten am schnellsten. Im selben Funknetz geöffnet, listet sie die Freigaben des Rechners, und Dateien wandern per Ziehen zwischen beiden Geräten, statt ein Kabel zu suchen, es einzustecken und zu warten, bis ein Treiber erkannt wird. Wer regelmäßig Fotos oder Dokumente zwischen Telefon und Rechner bewegt, hat das Kabel innerhalb eines Tages nicht mehr im Ablauf.

Die entfernte Seite ist genauso unmittelbar. Mit Adresse, Benutzername und Kennwort listet das Programm die Verzeichnisse eines Servers und öffnet Bilder oder Videos daraus, als wären sie lokal. Für das Lesen hört der Unterschied zwischen lokal und entfernt auf, eine Rolle zu spielen, und das ist der Punkt: Niemand möchte einen ganzen Ordner herunterladen, um eine Datei darin anzusehen.

Cloud-Konten in einer Seitenleiste

Mehrere Cloud-Konten lassen sich gleichzeitig anmelden und mit einem Tippen in der Seitenleiste wechseln. Das klingt nach einer kleinen Bequemlichkeit und ist in der Praxis der Unterschied zwischen drei Stellen nachsehen und gar nicht nachsehen. Dateien bewegen sich in beide Richtungen, ein Dokument auf dem Telefon lässt sich also direkt in einen Cloud-Ordner schieben, ohne den Hochladeablauf der Cloud-Anwendung zu durchlaufen, und eine Datei in der Cloud lässt sich herunterladen, bearbeiten und zurückschicken.

Die gewöhnlichen Dateioperationen kommen nicht zu kurz

Mehrere Ansichtsmodi, die Auswahl vieler Elemente auf einmal, eine Zwischenablage zum Verschieben und Kopieren zwischen Ordnern, Umbenennen und ein Eigenschaftenfenster sind alle vorhanden, was für einen Dateimanager das Minimum ist und keine Besonderheit. Darüber hinaus geht der eingebaute Texteditor, der ein Skript oder eine Konfigurationsdatei öffnet und an Ort und Stelle zurückschreibt, sowie die Unterstützung für die drei Archivformate, die praktisch jede komprimierte Datei abdecken, der man begegnet. Ein Archiv auf dem Telefon zu entpacken und hineinzusehen, ohne den Umweg über einen Rechner, gehört zu den kleinen Fähigkeiten, die man wöchentlich nutzt, sobald es sie gibt.

Die mitgelieferten Werkzeuge

Eine Paketverwaltung listet installierte Anwendungen und kann deren Installationsdateien installieren, entfernen oder sichern. Mit erhöhten Rechten auf einem veränderten Gerät werden die Systemverzeichnisse durchsuchbar und ihre Rechte bearbeitbar, was für Menschen, die wissen, warum sie das wollen, eine Fähigkeit ist und für alle anderen eine Quelle von Schaden. Dateiverschlüsselung legt einen Ordner hinter ein Kennwort. Eine Speicheranalyse zeigt, welche Verzeichnisse den Platz verbrauchen, und beantwortet damit genau die Frage, die gestellt wird, wenn ein Telefon meldet, es sei voll. Videowerkzeuge wandeln einen Clip in ein Animationsformat, fügen Abschnitte zusammen und legen Untertitel oder eine Tonspur darunter.

Was man erwarten sollte

Das Programm ist kostenlos, seine Hauptplattform ist Android, anderswo gibt es Begleitfassungen. Es ist nicht elegant, die Oberfläche trägt das angesammelte Gewicht vieler Jahre des Funktionsausbaus, und es wird niemandem etwas über Dateiverwaltung beibringen, was er nicht schon wusste. Es macht vier getrennte Anwendungen und ein Kabel überflüssig. Für alle, die regelmäßig Dateien zwischen Telefon und Rechner bewegen oder mehr als ein Cloud-Konto unterhalten, ist das das ganze Argument, und eine Milliarde Installationen deuten darauf hin, dass es ein verbreitetes Argument ist.

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Unterstützte Systeme: Android macOS iOS