BurnAware 19.4: zwanzig Brennaufgaben, BDXL 100GB schon in der freien Fassung
Zusammenfassung
BurnAware 19.4 erschien am 17. September 2026 und verteilt zwanzig Brennaufgaben auf zwanzig Schaltflaechen. Die freie Fassung deckt Daten, Audio und Video, ISO-Arbeit und Abbildsicherung fuer den eigenen Gebrauch ab, die hoeheren Fassungen oeffnen Transkodierung, Aufteilung, Rettung und mehrere Brenner.
Empfehlen- Name
- BurnAware
- Version
- 19.4
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- Windows
- Webseite
- https://www.burnaware.com/
- Aktualisiert
- 2026-10-19 22:27
Ein Stapel Rohlinge, ein Systemabbild, das wirklich startet, eine Audio-CD fuer das Autoradio: alle drei verlangen dasselbe von der Software. Aufgabe waehlen, Dateien hineinlegen, schreiben, danach pruefen, ob der Datentraeger wieder lesbar ist. BurnAware legt diesen Ablauf als zwanzig quadratische Schaltflaechen in ein einziges Fenster, sodass die Wahl vor dem Projekt kommt.
Zwanzig Aufgaben in einem Fenster
BurnAware stammt von BurnAware Technologies, Fassung 19.4 erschien am 17. September 2026, die Aenderungen stecken in der Brenn-Engine und in der Dateipruefung. Nach dem Oeffnen stehen zwanzig quadratische Schaltflaechen in Reihen: Datenmedium, Startmedium, aufgeteiltes Medium, Medium kopieren, Audio-CD, MP3-Medium, Video-DVD, BDMV, ISO brennen und ISO erstellen, Loeschen, Medieninformation, Pruefung, Sicherung, Datenrettung. Ein Druck fuehrt direkt in den jeweiligen Ablauf, ohne zuerst ein Projekt anzulegen und dann Ebene fuer Ebene einen Typ zu waehlen.
Das Werkzeug kommt in drei Fassungen. Die freie deckt Daten, Audio und Video ab, dazu ISO erstellen und brennen sowie die Sicherung eines ganzen Datentraegers, und die Lizenz nennt den eigenen Gebrauch. Premium legt Transkodierung fuer Video-DVD, Aufteilung und Kopie von Medium zu Medium darauf. Professional ergaenzt Datenrettung, das Herausziehen von Tonspuren, das gleichzeitige Schreiben auf mehrere Brenner und einen Aufruf von der Kommandozeile, und erlaubt den Einsatz im gewerblichen Umfeld.
Medien und Kapazitaet
Der Bereich reicht ueber CD, DVD und Blu-ray hinaus auf zweilagige Medien, M-Disc und BDXL. BDXL schiebt einen einzelnen Blu-ray-Rohling auf 100 GB; beim Brennen waehlt man Blu-ray XL 100GB im Auswahlfeld fuer die Kapazitaet, und das Dateisystem folgt auf UDF. M-Disc und Archival Disc, im Archivbauen gelaeufig, stehen in derselben Liste, und diese Medien tauschen eine anorganische Aufzeichnungsschicht gegen eine laengere Haltbarkeit.
Startfaehige Medien und Multisession sind die beiden anderen Wege, die haeufig gebraucht werden. Der erste schreibt Startinformationen auf den Rohling, fuer ein Installations- oder Wartungsmedium. Der zweite erlaubt es, in mehreren Sitzungen an denselben Rohling anzuhaengen, wobei jede Sitzung nur neuen Platz belegt und alles frueher Geschriebene lesbar bleibt.

Vier Dinge jenseits des Brennens
ISO laeuft in beide Richtungen. Ein fertiges Abbild geht direkt auf den Rohling, Dateien und Ordner lassen sich zu einem Abbild packen, und ein Abbild laesst sich zurueck auf die Festplatte auspacken. Die Kopie eines ganzen Datentraegers liest ein Daten- oder Musikmedium und schreibt es auf ein weiteres, und dazwischen darf ein ISO oder BIN entstehen, von dem aus gebrannt wird.
Die Abbildschritte sind fein getrennt. Erstellen versiegelt einen Ordner zu einem Abbild, Brennen schreibt ein Abbild auf einen Rohling, Auspacken holt den Inhalt auf die Festplatte, und startfaehige Abbilder bekommen eine eigene Schaltflaeche. Jeder Schritt tut eine Sache, was die Fehlersuche abkuerzt.
Wird die Datenmenge fuer einen Rohling zu gross, teilt die Aufteilung denselben Satz Dateien nach Kapazitaet und schreibt ihn der Reihe nach auf mehrere Rohlinge. Eine Pruefung darf sofort folgen, liest den Rohling zurueck und vergleicht ihn mit den Quelldateien. Wiederbeschreibbare Medien lassen sich loeschen und weiterverwenden, und die Medieninformation nennt Typ, Schreibgeschwindigkeit und freien Platz.
Fassung | Was sie zur vorigen hinzufuegt |
|---|---|
Frei | Daten-, Audio- und Videomedien, ISO erstellen und brennen, Abbildsicherung; eigener Gebrauch |
Premium | Transkodierung fuer Video-DVD, Aufteilung, Kopie von Medium zu Medium |
Professional | Datenrettung, Tonspuren, mehrere Brenner gleichzeitig, Kommandozeile, Gewerbe |
Ton und Bild
Die Tonspur ergibt eine Audio-CD. MP3, FLAC, WMA, APE, OGG, AAC, AC3, M4A und WAV duerfen gemeinsam in die Warteschlange, die Gesamtdauer laeuft unten im Fenster mit, und der freie Platz wird an einem Standardrohling von 80 Minuten gemessen. CD-Text erlaubt Titel und Interpret je Tonspur, und ein Player, der den Standard kennt, zeigt beides sofort. Derselbe Satz laesst sich auch als MP3-Datenmedium schreiben, mehrere hundert Stuecke auf einen Rohling.
Die Bildspur ergibt Video-DVD und BDMV. Die erste braucht eine Umwandlung in die DVD-Video-Struktur, und der eingebaute Umsetzer zieht diesen Schritt in den Ablauf; Fassung 19.4 hat genau diese Kodierung ueberarbeitet. Die zweite richtet sich an Blu-ray-Player und schreibt nach deren Ordneraufbau.
Rettung und Stapelarbeit
Die Datenrettung zielt auf Medien, die nicht mehr lesen. Das Programm holt, was an Sektoren noch antwortet, geht um den beschadigten Bereich herum und arbeitet weiter, bis aus dem Rest brauchbare Dateien werden. Das Herausziehen von Tonspuren macht aus den Stuecken einer Audio-CD Dateien, und so wandert eine alte Platte auf die Festplatte.
Fuer einen Stapel Rohlinge an einem Nachmittag schreibt Multiburn dasselbe Abbild gleichzeitig auf mehrere Brenner und spart die Reihe einzeln abgewarteter Medien. Ein Aufruf von der Kommandozeile bleibt fuer Skripte offen, sodass das Brennen in eine automatische Kette passt, ohne dass jemand am Fenster sitzt. Die Oberflaeche kann Unicode und mehrere Sprachen, skaliert auf Bildschirmen mit hoher Punktdichte und haelt die Prozessorlast beim Schreiben niedrig.
Was 19.4 geaendert hat
Diese Fassung wechselt auf eine neue Brenn-SDK, optimiert die Dateipruefung und behandelt Zeitstempel beschaedigter Dateien verlaesslicher. Zwei Fehler sind behoben: das Schreiben einer Tonspur konnte am Ende haengen, und Dateien mit falschem Datum konnten den Ablauf stoeren.
BurnAware aktualisiert nicht schnell, 19.4 kam mehrere Monate nach der vorigen Fassung. Der Installer bleibt klein, rund 12 MB fuer die freie 32-Bit-Fassung, Premium und Professional bieten je sieben Tage zum Testen, und 32-Bit- sowie 64-Bit-Builds kommen getrennt. Die Anforderungen reichen von Windows Vista bis Windows 11.
Der Ansatz besteht darin, das Brennen in einzelne, klar benannte Aufgaben zu schneiden, in die jeder hineingehen und eine Sache abschliessen kann. Die freie Fassung reicht fuer alltaegliche Daten- und Musikmedien, waehrend Transkodierung, Aufteilung, Kopie und Rettung Fassung fuer Fassung dazukommen.