DVDFab Virtual Drive: achtzehn Laufwerke gratis, acht Bildformate erkannt

Zusammenfassung

DVDFab Virtual Drive ist ein kostenloses virtuelles Laufwerk, das bis zu achtzehn DVD-, Blu-ray- und Ultra-HD-Laufwerke gleichzeitig einbindet und acht Bildformate liest. Frueher hiess es ExplorerFab, und auf der Downloadseite steht derzeit die Fassung 2.0.0.5.

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Name
DVDFab Virtual Drive
Version
2.0.0.5
Preis
Kostenlos
Open Source
Proprietär
Betriebssystem
Windows
Aktualisiert
2026-10-19 23:21

Ein kleines Programm, das im Infobereich der Taskleiste wohnt und eine einzige Sache tut: es macht aus einem fertigen Datentraegerabbild einen Laufwerksbuchstaben, und es kann achtzehn davon gleichzeitig offen halten. Kein Rohling wandert in eine Lade. Weil es kein Hauptfenster gibt, ist das Kontextmenue am Symbol die ganze Oberflaeche, und daran gewoehnt man sich in etwa einer Minute.

Eine Aufgabe, an einer Stelle

DVDFab Virtual Drive behandelt ein bereits vorhandenes Abbild so, als waere es ein Laufwerk des Rechners. Nach dem Einbinden erscheinen die Dateien darin im Dateimanager genau so, wie sie von einem gepressten Datentraeger kaemen, und ein Player, ein Installer oder ein Sicherungswerkzeug sieht einen Datentraeger und sonst nichts. Das Programm hat kein Hauptfenster; es sitzt im Infobereich, und das Kontextmenue am Symbol ist der eigentliche Einstieg.

Das Einbinden ist schreibgeschuetzt. Was im Abbild liegt, ist zu sehen, und das virtuelle Laufwerk schreibt nie zurueck. Wer den Inhalt aendern will, geht zu dem Schritt zurueck, in dem das Abbild entstanden ist.

Ansicht

Wie viele Laufwerke es sein sollen

Ein Rechtsklick auf das Symbol, und der erste Eintrag legt fest, wie viele Laufwerke es gibt, von null bis achtzehn; ein paar Haken und ein paar Buchstaben mehr. Diese Obergrenze gilt gemeinsam fuer DVD, Blu-ray und Ultra HD, und die Produktseite formuliert sie als up to 18 virtual DVD, Blu-ray, and Ultra HD drives. Es sind nicht achtzehn von jeder Art.

Buchstaben und Symbole lassen sich ebenfalls aendern. Bei der Installation darf das Symbol des Kontextmenues ins System wandern, spaetere Anpassungen geschehen in den Einstellungen. Bei vielen Abbildern und verwirrenden Buchstaben bleibt es uebersichtlicher, die Zahl so niedrig zu halten, wie sie wirklich gebraucht wird, statt alle achtzehn zu oeffnen.

Welche Abbilder erkannt werden

Die offizielle Liste nennt acht Endungen: ISO, BIN, CCD, DVD, IMG, MINISO, NRG und UDF. Das uebliche ISO eines ganzen Datentraegers und das Paar aus BIN und CCD gehoeren dazu, und ein NRG aus aelteren Werkzeugen bindet genauso ein.

Zwei Wege fuehren zum Einbinden. Entweder ein Rechtsklick auf die Abbilddatei, dann einbinden waehlen und ein Laufwerk aussuchen, oder ein Rechtsklick auf das Symbol und die Auswahl aus dem Menue des jeweiligen Laufwerks. Ein einmal eingebundenes Abbild landet in einer Liste der letzten Eintraege, und der naechste Aufruf kostet einen Druck statt eines Wegs durch Ordner.

Wer es danach aufgreift

Was das virtuelle Laufwerk erzeugt, ist ein gewoehnlicher Laufwerksbuchstabe, und jedes Programm, das optische Datentraeger liest, fuehrt ihn unter seinen Quellen. Nach dem Aushaengen verschwindet der Buchstabe und laesst die anderen Programme so sauber, wie sie waren. Laufen mehrere Laufwerke gleichzeitig, lohnt es sich, jedem einen merkbaren Buchstaben zu geben, und sei es nur, um nicht ins falsche zu binden.

Windows bindet ISO-Dateien seit Fassung 8 aus dem Kontextmenue ein, was bequem ist, aber es kennt allein ISO und weiss mit dem Ordneraufbau einer Blu-ray nichts anzufangen. Dieses Werkzeug fuellt genau diese zwei Luecken: ein paar Formate mehr, und Blu-ray-Ordner, die ueber eine .miniso-Datei zu einem einbindbaren Datentraeger werden.

Die Schalter im Infobereich

Die Einstellungen sind wenige und praktisch: mit dem System starten, beim Start das letzte Abbild einbinden, beim Beenden alle Laufwerke aushaengen. Die Oberflaeche kommt in zweiundzwanzig Sprachen, ein zusaetzliches Sprachpaket ist nach der Installation nicht noetig.

Wozu eine .miniso da ist

Das ist ein eigenes Abbildformat des Herstellers, und es speichert nur die Kopfinformationen eines Datentraegers, was meist ein bis zwei Megabyte ergibt. Es existiert fuer Blu-ray-Filme, die schon als Ordner auf einer Festplatte liegen: statt zig Gigabyte in ein vollstaendiges ISO zu packen, erzeugt man eine .miniso, bindet sie ein, und der Player liest sie als ganzen Blu-ray-Datentraeger.

Der Eintrag liegt ebenfalls im Menue des Infobereichs, unter Make .miniso Image, und er fragt nur nach dem Ordner mit dem Film.

Endung

Was sie meist enthaelt

ISO

Ein ganzer Datentraeger in einer Datei, der haeufigste Fall

BIN + CCD

Spurdaten plus die Cue-Datei, die sie beschreibt

DVD

Ein Abbild im Aufbau aelterer Brennwerkzeuge

IMG

Ein Rohabbild, oft eines Datenmediums

MINISO

Das Kopfformat des Herstellers, wenige Megabyte

NRG

Von aelteren Brennprogrammen hinterlassen

UDF

Ein Abbild mit UDF als Dateisystem

Ein Name mit Umweg

Der Name des Werkzeugs hat sich zweimal geaendert. Am 30. September 2021 veroeffentlichte der Hersteller die 3.0.0.0, und das Aenderungsprotokoll nannte sie die erste Fassung von ExplorerFab, ein neues Werkzeug, das das aeltere virtuelle Laufwerk ersetzte und Brennen, das Herausziehen eines ISO aus einem Datentraeger und das Erstellen eines Abbilds aus einem Ordner hinzufuegte.

Dieser Zweig endete am 8. Juni 2023 bei 3.0.1.9. Die Produktseite traegt inzwischen wieder den Namen des virtuellen Laufwerks, schreibt once known as ExplorerFab, fuehrt ExplorerFab als frueheren Namen und spricht nur noch vom Einbinden.

Die aktuelle Fassung und ihre Anforderungen

Das Downloadcenter bietet Fassung 2.0.0.5, als 6.1 MB kleines Online-Paket oder als 46.5 MB grosses Offline-Paket, in x64 und in x86. Die genannten Anforderungen nennen Windows 11, 10, 8.1, 8 und 7, waehrend eine andere Stelle der Produktseite nur die 64-Bit-Fassungen von Windows 11 und 10 auffuehrt. Ganz deckungsgleich sind die beiden Angaben nicht, auf einer aelteren Maschine also vorher das eigene System pruefen.

Das Produkt selbst ist kostenlos, und der Preis in den strukturierten Daten der Seite steht auf null.

Was es nicht leistet

Ein virtuelles Laufwerk macht aus einem Abbild nur einen Datentraeger. Wiedergabe und Dekodierung gehoeren dem Player. Ob ein eingebundenes Blu-ray-Abbild laeuft, haengt davon ab, ob der Player diesen Aufbau versteht; der Player im System kann meist nur DVD-Aufbau, und Blu-ray braucht ein anderes Werkzeug.

Ein Abbild erzeugt es auch nicht. Liegt nur ein physischer Datentraeger vor, muss zuerst ein anderes Programm daraus ein ISO oder einen Ordner machen, und dieser Schritt liegt ausserhalb dieses Werkzeugs.

Geht es nur darum, dass ein Doppelklick auf ein Abbild sich wie ein Datentraeger verhaelt, decken achtzehn Laufwerke, acht Formate und zweiundzwanzig Sprachen die meisten Faelle ab. Brennen und das Herausziehen eines ISO gehoeren zum archivierten ExplorerFab-Zweig, und dieser Zweig bindet ein und hoert dort auf.

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Unterstützte Systeme: Windows