ImgBurn: kostenlos brennen und pruefen in zwoelf Bildformaten

Zusammenfassung

ImgBurn stammt von LIGHTNING UK! und ist ein kostenloses Werkzeug zum Brennen von Datentraegern. Lesen, Erstellen, Schreiben, Pruefen und Testen sind getrennte Modi, zwoelf Bildformate werden erkannt, und die letzte Fassung stammt aus 2013.

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Name
ImgBurn
Version
2.5.8
Preis
Kostenlos
Open Source
Proprietär
Betriebssystem
Windows
Aktualisiert
2026-10-17 16:04

Ein Installationsdatentraeger, ein Systemabbild, die Sicherung einer alten Scheibe: drei Faelle, ein Ablauf. Das Image auf einen Datentraeger schreiben und danach pruefen, ob sich dieser Datentraeger wieder vollstaendig lesen laesst. ImgBurn hat diesen Ablauf von 2005 bis 2013 abgedeckt, ihn in fuenf Modi zerlegt, die sich nicht ins Gehege kommen, und passte in ein Installationspaket unter vier Megabyte. Bei vielen Leuten steht es bis heute als Standardwahl im System.

Fuenf Modi, jeder mit einer Aufgabe

ImgBurn stammt von LIGHTNING UK! und beschreibt sich selbst als schlankes Programm zum Brennen von CD, DVD, HD DVD und Blu-ray. Das Hauptfenster stapelt keine Funktionen. Ein Ez-Mode Picker stellt die Einstiege nach vorn, dahinter liegen fuenf Arbeitsmodi: Read liest einen Datentraeger in eine Bilddatei, Build erzeugt aus Dateien und Ordnern ein Image oder schreibt diese Dateien direkt auf einen Datentraeger, Write bringt ein Image auf einen Datentraeger, Verify prueft, ob sich der Datentraeger vollstaendig lesen laesst, und Discovery holt Laufwerk und Medium nach vorn fuer einen echten Test.

Build hat zwei Gesichter. Die einfache Oberflaeche fragt nach Quellordner und Zielgeraet und fast nichts weiter. Die erweiterte Oberflaeche legt Dateisystem, Datentraegerbezeichnung, Startabbild und Datentraegeraufteilung Punkt fuer Punkt offen. Der Aufteilungseditor ist das Herz dieser Ebene: links ein Browserbereich, rechts der Verzeichnisbaum, der geschrieben wird, unten eine laufende Anzeige von belegter und freier Kapazitaet.

Zwoelf Bildformate, dazu Ton und Video

Die Website nennt zwoelf lesbare Bildformate: BIN, CCD, CDI, CUE, DI, DVD, GI, IMG, ISO, MDS, NRG und PDI. Die Richtung laesst sich genauso umdrehen, denn Read zieht eine ganze Scheibe in ein Image und Write legt dieses Image auf ein neues Medium.

Daten sind nicht alles, was auf einer Scheibe liegt. Die Eingabe fuer Audio CD laeuft ueber DirectShow und ACM, sodass AAC, APE, FLAC, M4A, MP3, MP4, MPC, OGG, PCM, WAV, WMA und WV sich direkt als Audio CD brennen lassen. Videodatentraeger werden an der Ordnerstruktur erkannt: ein VIDEO_TS Ordner ergibt DVD-Video, ein HVDVD_TS Ordner ergibt HD DVD-Video, ein BDAV oder BDMV Ordner ergibt eine Blu-ray. Ordner und Dateinamen nehmen Unicode an, nicht englische Titel ueberstehen den Brennvorgang also unbeschadet.

Ansicht

Pruefung, Warteschlange und Layer Break

Nach dem Schreiben bleibt ein Schritt. Verify liest den Datentraeger abschnittweise zurueck und prueft, ob sich alles lesen laesst, und es kann auch eine Bilddatei Byte fuer Byte mit dem vergleichen, was auf dem Medium gelandet ist. Die waehrend eines Brennvorgangs erfassten Werte fuer Geschwindigkeit und Puffer lassen sich als Kurve ausgeben, und daran erkennt man, ob ein Medium und ein Laufwerk gut zusammenpassen.

Wenn mehrere Scheiben hintereinander dran sind, reiht eine Image Warteschlange die Auftraege auf, und ein Rechner mit mehr als einem Brenner verteilt diese Reihe parallel auf die Laufwerke. Dual Layer DVD-Video bekommt eine eigene Behandlung: das Programm bietet eine Auswahl fuer den Layer Break und stuft jede moegliche Position nach Vertraeglichkeit ein, von Excellent bis Average, damit der Wechsel an einer sinnvollen Stelle passiert und nicht dort, wo die Kapazitaet zu Ende geht.

Ansicht

Bei 2.5.8.0 geblieben

Die Versionsnummer blieb frueh stehen. ImgBurn steht bei 2.5.8.0, veroeffentlicht am 16. Juni 2013, mit einem Installationspaket von 3.870 KB und Pruefsummen in CRC32, MD5 und SHA-1 neben dem Download. Diese Fassung war keine Formsache: sie brachte die Einstellung Platform ID fuer einen UEFI startfaehigen Datentraeger, nahm die Tonformate Opus und TAK auf und hob die Obergrenze fuer Lese- und Schreibpuffer auf 1GB.

Modus

Aufgabe

Read

Liest einen Datentraeger in eine Bilddatei

Build

Erzeugt ein Image aus Dateien oder Ordnern, oder schreibt sie direkt

Write

Schreibt eine Bilddatei auf einen Datentraeger

Verify

Prueft die Lesbarkeit und vergleicht mit dem Image

Discovery

Testet Laufwerk und Medium im echten Betrieb

Die Lizenz steht ohne Umweg da. Das ist freie Software, nutzbar zu Hause und im Buero, wer sie in ein anderes kommerzielles Programm einbettet oder weiterverkauft, braucht eine eigene Erlaubnis. Dasselbe Aenderungsprotokoll haelt eine Aenderung am Installationsablauf fest: der Eintrag zu 2.5.8.0 sagt, das Setup biete die alte Symbolleiste nicht mehr an, stattdessen zeige OpenCandy waehrend der Installation Produktangebote, im Original OpenCandy now handles product offerings during installation.

Vertraeglichkeit

Die Liste reicht hinunter bis Windows 95 und hinauf bis Windows 10, eine 64 Bit Fassung ist dabei, und die Website vermerkt, dass es unter Wine auch auf Linux und anderen Unix Systemen mit x86 laeuft. Fuer einen alten Rechner, der nur zum Brennen oder Lesen von Datentraegern dasteht, ist genau diese Spanne der Grund, warum das Programm installiert bleibt.

Ein Werkzeug, das seit dreizehn Jahren keine Aktualisierung gesehen hat, taucht aus einem einfachen Grund immer wieder auf. Die Aufgabe, ein Image auf einen Datentraeger zu schreiben, hat sich nicht veraendert, ImgBurn hat die Grenzen zwischen seinen Modi klar genug gezogen, und die benoetigten Funktionen sind noch da, waehrend die unnoetigen nie aufgenommen wurden.

ImgBurnDownload
Unterstützte Systeme: Windows