Consensus setzt eine Anzeige auf die Literatur, damit man sieht, wie gespalten die Evidenz ist

Zusammenfassung

Eine Ja-Nein-Frage stellen, und eine Anzeige zeigt, wie weit die veröffentlichte Evidenz zustimmt. Die tiefe Suche baut die Strategie selbst: Stichwörter erweitern, Gegenpositionen suchen, den Zitationsgraphen abgehen – über 220 Millionen begutachtete Arbeiten.

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Name
Consensus
Version
2.2
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Kostenlos
Open Source
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Web
Aktualisiert
2026-10-05 05:03

Die Startseite ist so karg wie ein einzelnes Suchfeld, bezeichnet als KI-gestützte wissenschaftliche Suchmaschine, mit einer Zeile darüber, die Suche und Analyse über 220M+ begutachtete Arbeiten verspricht. Unter dem Feld stehen drei Einstiege: eine Vergleichstabelle bauen, mit Filtern suchen, einen Bericht entwerfen. Ein Vorbehalt gehört dazu: Die Zahl erscheint als 220M+ und im Fließtext auch als 250M+, also zitieren Sie sie mit der Fundstelle.

Die Consensus-Startseite: eine wissenschaftliche Suchmaschine, ein Feld

Die tiefe Suche übernimmt die Strategie

Die tiefe Suche soll eine umfassende Strategie selbst bauen: Stichwörter erweitern, Gegenpositionen erkennen, den Zitationsgraphen erkunden. Die offiziellen Beispiele reichen von konkurrierenden Theorien zum Placebo-Effekt bis zu zwanzig Jahren Streit darüber, wie das metabolische Syndrom zu definieren sei.

Filter verstehen natürliche Sprache. Zeitraum, Population und Studiendesign stehen im Fragesatz, das System wendet sie an – eine methodische Schranke wie große Humanstudien mit über 1,000 Teilnehmenden wird damit zur Formulierung statt zur Klickjagd.

Der Medizinmodus und die Filter in natürlicher Sprache

Zwei Arten zu fragen, was das Feld denkt

Der Medizinmodus engt auf hochwertige medizinische Quellen ein: rund 50,000 klinische Leitlinien und 8 Millionen Artikel aus den führenden 1,000 medizinischen Zeitschriften, mit Beispielfragen zur Risikostratifizierung bei Ohnmacht und zur Antibiotikawahl bei ambulanter Lungenentzündung.

Die Anzeige beantwortet etwas anderes. Stellen Sie eine Ja-Nein-Frage, und ein Zeiger zeigt, wie weit die Evidenz zustimmt oder auseinanderfällt – Heimarbeit und Produktivität, intermittierendes Fasten und Gewichtsverlust sind die genannten Beispiele. Ein Urteil, das Gutachtende sonst im Kopf tragen, wird zur sichtbaren Ablesung.

Die Konsensanzeige und ihre Beispielfragen

Drei Stufen, API und MCP in den bezahlten

Free kostet nichts und behält die Grundsuche plus 10 Pro-Nachrichten im Monat. Pro kostet 12 im Monat oder 144 im Jahr bei 96 Ersparnis und schaltet unbegrenzte Pro-Nachrichten, 15 tiefe Reviews im Monat und 500 API- und MCP-Aufrufe frei. Deep liegt bei 45 im Monat oder 540 im Jahr bei 240 Ersparnis, mit 200 tiefen Reviews monatlich und 2,000 API- und MCP-Aufrufen. Übermäßige Aufrufe kosten 0.05 pro Stück, gedeckelt auf 1,000 im Monat bei Pro und 10,000 bei Deep. Studierende und Lehrkräfte mit Schuladresse sowie Kliniker mit US-Anbieternummer erhalten bis zu 40% Nachlass.

Die Preisseite: Free, Pro und Deep

Für wen es passt

Drei Gruppen: Medizinstudierende und Kliniker, die schnell lesen wollen, was die Evidenz sagt, mit Medizinmodus und Anzeige zusammen; Forschende, die eine vollständige Übersicht bauen, mit tiefer Suche und Filtern in Alltagssprache; und Entwickler, die wissenschaftliche Suche in eine automatisierte Kette legen wollen, weil API- und MCP-Aufrufe in den Stufen stehen. Über 170 Universitätsbibliotheken sind als Partner genannt, institutionelle Rückendeckung und ein persönlicher Gratisplan bestehen nebeneinander.

Gut gemacht ist die Trennung zweier Aufgaben, die sonst verschwimmen: Arbeiten finden und wissen, wie umstritten ein Befund ist. Nicht geleistet wird die Beurteilung der Studienqualität hinter den Stimmen – deshalb ist die Anzeige ein Anfang des Lesens, kein Urteil.

Zwei ehrliche Hinweise. Erstens liefert die Seite beim reinen Skriptabruf nur eine Skript-Hülle, während das Surfen normal läuft; die Fakten hier stammen aus der gerenderten Seite. Zweitens erscheint die Nutzerzahl an verschiedenen Stellen als 10 Millionen und als über 5 Millionen, also zitieren Sie die Fundstelle mit.

Drei Einstiege statt eines leeren Feldes

Die drei Einstiege unter dem Suchfeld sind still der nützlichste Teil des Entwurfs, weil sie benennen, was Menschen mit einem Artikelbestand tatsächlich tun: vergleichen, einschränken, aufschreiben. Eine Vergleichstabelle baut man, wenn Optionen zur Wahl stehen; zu Filtern greift man, wenn die Frage eine Population oder ein Design enthält; ein entworfener Bericht ist der erste Entwurf eines Literaturkapitels, den man danach korrigiert. Die Benennung erspart Erstnutzenden das weiße Blatt, das ein einzelnes Suchfeld sonst erzeugt.

Die 10 Pro-Nachrichten im Monat im freien Plan liest man am besten als Demokontingent: genug, um die Anzeige an ein paar Fragen auszuprobieren, nicht genug für ein Projekt.

Sobald eine Suchmaschine abstimmen lernt, wird der Streitwert eines Artikels zu einer Ablesung, die man einfach ansieht.

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