Ubuntu Kylin baut einen chinesischen Arbeitsplatz um die eigene UKUI-Oberflaeche
Zusammenfassung
Eine chinesisch gepraegte Ausgabe von Ubuntu unter der Leitung von Kylinsoft, mit der eigenen UKUI-Arbeitsoberflaeche; Fassung 26.04 erschien im April 2026 auf dem Linux-7.0-Kern, Abbilder und Pruefsummen stehen auf der offiziellen Seite bereit, und die Unterstuetzung laeuft drei Jahre.
Empfehlen- Name
- Ubuntu Kylin
- Version
- 26.04
- Preis
- Kostenlos
- Open Source
- Open Source
- Betriebssystem
- Linux
- Webseite
- https://www.ubuntukylin.com/
- Aktualisiert
- 2026-10-13 11:20
Ob eine chinesische Arbeitsoberflaeche taugt, zeigt sich meist an den alltaeglichsten Stellen: am Startmenue und an den Schriften.
Wie eine chinesische Arbeitsoberflaeche waechst
Ubuntu Kylin ist eine chinesische Ausgabe auf Basis von Ubuntu, und die offizielle Notiz auf der Ablageplattform sagt es klar: eine offizielle Ableitung von Ubuntu. Das heisst, die Quellen und das Bausystem der Vorlage bleiben erhalten, und darueber kommt eine Anpassung an chinesische Nutzer und an heimische Hardware, statt ein voellig eigenstaendiges System von null aufzubauen.
Gefuehrt wird die Entwicklung von Kylinsoft, und das sichtbarste Stueck eigener Arbeit in der Reihe ist eine Arbeitsoberflaeche namens UKUI. Die Projektuebersicht nennt eine Reihe von Zahlen: zwanzig Systemfassungen seit dem Beginn, mehr als achtunddreissig Millionen Downloads weltweit und zurueckgegebener Code an die Gemeinschaft. Diese Zahlen beschreiben, wie lange das Vorhaben schon laeuft, und taugen als Anhaltspunkt dafuer, ob es sich lohnt, ueber Jahre zu folgen.

Was sich in 26.04 geaendert hat
Die neue Fassung kam am 24. April 2026, die Unterstuetzung ist auf drei Jahre gesetzt. Drei Jahre sind weder sehr lang noch sehr kurz; sie bedeuten, dass zwischen dem taeglichen Gebrauch und dem naechsten grossen Wechsel Sicherheitsaktualisierungen in Ruhe ankommen, ohne haeufiges Neuinstallieren.
Die Liste der Aenderungen betrifft vor allem die Schicht darunter. Das System ist auf dem neueren Kern gebaut und bringt ihn mit, und die in der Mitteilung genannten Verbesserungen treffen neuere Prozessoren und eingebaute Grafik, wo die Frage, wie gut neue Hardware erkannt wird, meist am Kern haengt. Die Bausteine der Oberflaeche gingen auf UKUI 4.20, und die Feinarbeit ging an Startmenue, Taskleiste, Schnellhandlungen und persoenliche Einstellungen, also an die meist beruehrten Eingaenge, statt an einen grossen Umbau des Aussehens. Die Schriftverwaltung steht ebenfalls auf der Liste, mit einem Eingang zum eigenen Hinzufuegen und Suchen von Schriften.
Der Werkzeugsatz ist als Ganzes gestiegen: Grundbibliotheken, Python, LLVM, Rust, Golang und OpenJDK tragen alle hoehere Nummern. Diese Nummern sagen vor allem Entwicklern etwas, und sie bedeuten, dass ein neues Vorhaben eine neuere Laufzeit und einen neueren Uebersetzer nutzen kann, ohne selbst eine Umgebung zusammenzustellen.

Herunterladen, pruefen und aufsteigen
Die offizielle Seite bietet sowohl die Abbilder als auch die Pruefsummen. Eine Pruefsumme bestaetigt, dass die angekommene Datei der veroeffentlichten entspricht, und wer das vor dem Schreiben eines Installationstraegers prueft, entgeht einer Installation, die an einer beschaedigten Datei scheitert. Das kostet wenig Zeit und erspart viel Suchen.
Wer schon eine aeltere Fassung nutzt, hat zwei Wege. Der eine ist ein Befehl im Terminal, der die Quellen auffrischt und dann den Aufstieg ausfuehrt; der andere ist das grafische Werkzeug dafuer. Beide verlangen, dass die Quellen vorher auf den richtigen Stand gestellt sind, sonst erkennt das Werkzeug die neue Fassung womoeglich gar nicht. Die Mitteilung nennt auch zwei bekannte Probleme ehrlich: eine doppelte Titelleiste im Einstellungsprogramm und einen stehenbleibenden Hintergrund hinter Untermenues nach dem Ueberfahren. Beides ist aeusserlich und laesst die Hauptfunktionen unberuehrt.
Punkt | Offizielle Angabe |
|---|---|
Aktuelle Fassung | 26.04, erschienen am 24. April 2026 |
Unterstuetzung | drei Jahre |
Kern | Linux 7.0 |
Oberflaeche | UKUI 4.20 |
System | Linux |
Ob man das System wechselt, entscheidet nicht die Versionsnummer, sondern ob neue Hardware und alltaegliche Eingaenge betreut werden.
Ein gangbarer Weg: Bei einem frisch einzurichtenden Rechner das Abbild von der offiziellen Seite holen, die Pruefsumme abgleichen und dann den Traeger schreiben; wer schon eine aeltere Fassung laufen hat, prueft die Quellen und geht dann den Aufstieg; und wer nur kosten will, nimmt zuerst einen Rechner, der nicht der Hauptrechner ist, und rollt es aus, sobald die eigene Software und Hardware erkannt werden.