GlassWire 3.11.1164: das Verkehrsbild zeigt, wer online ist, die freie Fassung behaelt vierundzwanzig Stunden
Zusammenfassung
GlassWire 3.11.1164 ist eine Anwendungsfirewall mit Verkehrsbild fuer Windows und Android. Die freie Fassung behaelt vierundzwanzig Stunden Verlauf und oeffnet vier Ansichten nach Programm, Rechner, Protokoll und Land; Nachfragefenster und eigene Profile liegen auf der bezahlten Seite.
Empfehlen- Name
- GlassWire
- Version
- 3.11.1164
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- WindowsAndroid
- Webseite
- https://www.glasswire.com
- Aktualisiert
- 2026-10-20 16:42
Zwei Aufgaben, die sonst in getrennten Programmen wohnen, landen hier auf einem Bildschirm. Eine farbige Kurve zeigt, welches Programm mit dem Netz spricht und wie viel es bewegt hat; eine Firewall entscheidet, ob es darf. Die Frage, die die meisten zu einem solchen Werkzeug treibt, ist einfach und gar keine Sicherheitsfrage: wer laedt gerade eigentlich hoch?
Was auf dem Bildschirm steht
GlassWire oeffnet im Traffic Monitor. Fuenf Eintraege laufen oben entlang, fuer Verkehr, Schutz, Protokollauswertung, Netzsuche und Hardware. Eine Kurve der Bandbreite zieht sich ueber die Mitte, zwei Schichten in Blau und Violett stehen fuer Hoch- und Herunterladen, und wer den Zeiger darueber bewegt, liest den Wert jenes Augenblicks ab.
Unter der Kurve steht die Zusammenfassung desselben Zeitraums: die aktuelle Rate, die Summe und die Aufteilung zwischen lokalem Netz und dem weiteren Internet. Oben rechts schaltet eine Auswahl der Zeitstufe von fuenf Minuten auf eine Stunde auf einen Tag herunter. Die Dichte der Angaben ist hoch, die Schichtung aber klar genug, dass ein erster Blick sagt, was geschieht.

Was 3.11.1164 geaendert hat
Auf der Downloadseite steht die Fassung 3.11.1164, und der Installer kommt auf rund 118 MB. Die aufgezaehlten Aenderungen belaufen sich auf zwei Dinge. Sammelaktionen der Firewall erlauben es, mehrere Eintraege der Programmliste zu waehlen und sie in einem Zug zu erlauben, abzulehnen oder zu entfernen. Die Sammlung der GPU-Daten wurde stetiger, sodass die Werte fuer Bildspeicher und Auslastung verlaesslicher sind als zuvor.
Eine kurze Liste bedeutet meist, dass die Linie sich gesetzt hat. Wer das Werkzeug nutzt, gewinnt beim Umstieg vor allem jene zwei Sammelaktionen, und auf einem Rechner mit vielen Programmen spart ein einziger Druck echte Zeit.
Wo die freie Fassung endet
Die Preisseite fuehrt jede Funktion einzeln auf. Die freie Fassung richtet sich an den eigenen Gebrauch, und die Seite kennzeichnet sie als dauerhaft kostenlos. Sie enthaelt das Verkehrsbild, vierundzwanzig Stunden Netzverlauf, das Alarmprotokoll des Tages, den Bandbreitenverbrauch, die Netzsuche, Werte je Programm fuer Prozessor, Arbeitsspeicher, Bildspeicher und Platte, die ersten Verbindungen und Unterstuetzung durch die Gemeinschaft.
Was die bezahlten Fassungen hinzufuegen, sammelt sich auf der Seite des Steuerns: ein Nachfragefenster fuer neue Verbindungen, eigene Firewallprofile, ein Sperrmodus, zweiseitige Kontrolle der Firewall, unbegrenzter Verlauf samt Alarmprotokoll, der Export der Verbrauchsdaten, eine Weltkarte zum Anklicken, Meldungen bei neuen Geraeten, das Erkennen gleicher Namen bei Hotspots, die Entdeckung von ARP-Taeuschung, das Erkennen von Verbindungen zu entfernten Desktops und einen eigenen Support.
Diese Linie sollte man vor der Installation verstehen. Die freie Fassung laesst klar sehen, die bezahlten lassen das Tor halten. Viele merken erst hinterher, dass die zwei Funktionen, die sie eigentlich wollten, auf der bezahlten Seite liegen.
Teil | Freie Fassung | Bezahlte Fassungen |
|---|---|---|
Verkehrsbild | Ja | Ja |
Netzverlauf | 24 Stunden | Unbegrenzt |
Ansichten nach Programm, Gegenstelle, Protokoll, Land | Alle vier | Alle vier |
Erlauben oder Ablehnen im Fenster | Nein | Ja |
Eigene Firewallprofile | Nein | Ja |
Sperrmodus und zweiseitige Kontrolle | Nein | Ja |
Netzsuche | Ja, ohne Meldung neuer Geraete | Ja, mit Meldungen |
Export der Verbrauchsdaten | Nein | Ja |
Wie die Firewall arbeitet
Nach der Installation arbeitet sie neben der Firewall des Systems und schreibt eine Zeile, sobald ein Programm eine Verbindung oeffnet. Ist das Nachfragefenster eingeschaltet, hebt ein Programm, das zum ersten Mal ins Netz greift, ein kleines Fenster: links Name und Pfad, darunter die Gegenstelle und die Flagge ihres Landes, unten die Schaltflaechen fuer Erlauben und Ablehnen.
Wer ablehnt, blockiert die ausgehenden Verbindungen dieses Programms und schreibt sie ins Protokoll, sodass spaeter zu finden ist, wann es gestoppt wurde. Die Liste wechselt ueber vier Achsen, nach Programm, nach Gegenstelle, nach Art des Verkehrs und nach Land, und bei der Frage, wer im Stillen hochlaedt, leistet dieser Wechsel der Sicht das meiste.

Zurueckblicken: die Zeitmaschine
Das Bild laesst sich rueckwaerts rollen, was der Hersteller die Netzzeitmaschine nennt. Die freie Fassung behaelt vierundzwanzig Stunden, die bezahlten alles. Bei Fragen wie der, was vorhin diesen Haenger verursacht hat, schlaegt das Lesen der Kurve das Lesen eines Protokolls, weil eine Spitze direkt auf ein Programm zeigt.
Derselbe Zeitraum laesst sich zudem ueber mehrere Achsen teilen: welches Programm am meisten verbraucht hat, welche Gegenstellen es erreicht hat, welches Protokoll den Verkehr trug und in welchem Land die andere Seite sitzt. All diese Ansichten sind in der freien Fassung offen.
Die Netzsuche listet die Geraete im selben Netz auf, Router, Drucker, Telefone und Fernsehkisten, sodass wer online ist in einem Blick dasteht. Ob ein neues Geraet meldet, haengt von der Fassung ab, und die freie enthaelt es nicht. In einem Haushalt mit vielen Geraeten spart diese Liste den Weg durch die Verwaltungsseite des Routers, besonders bei etwas, das nur kurz zu Besuch ist.

Fuer Android gibt es eine eigene Fassung
Das Telefon hat seine eigene Fassung, die ueber den App-Store verteilt wird. Sie zaehlt Verkehr und meldet; die Firewalllogik des Schreibtischs passt nicht auf ein Telefon, und die beiden sind getrennte Produktlinien unter einer Marke, ohne gemeinsame Daten.
Grenzen und Voraussetzungen
Das ist geschlossene kommerzielle Software. Die freie Fassung hat keine Frist, die bezahlten laufen im Abonnement. Die Plattformen sind allein Windows und Android; die Downloadseite bietet einen Installer und einen Eintrag im App-Store, eine Fassung fuer macOS gibt es derzeit nicht.
Ein Werkzeug dieser Art muss die Netzaktivitaet jedes Programms lesen, was verlangt, dass es auf dem Rechner selbst liegt und genug Systemrechte hat. Anderer Rechner oder anderes Konto, und der Verlauf folgt nicht. Bei mehreren Maschinen lohnt es, das vorher zu bedenken.
Wann es seinen Platz verdient
Herauszufinden, mit wem ein Windows-Rechner wirklich spricht, oder vor unbekannte Programme ein Tor zu setzen, beides landet in einer Oberflaeche, und die freie Fassung deckt den groesseren Teil des Bedarfs. Nach der Installation ein paar Tage auf die Kurve zu schauen lehrt mehr als jede geschriebene Erklaerung.
Umgedreht ist eine feste Sperrliste oder eine unternehmensweite Verteilung von Vorgaben ein anderes Problem; ein Werkzeug fuer einen einzelnen Rechner hat fuer beides die falsche Form.
GlassWire verschmilzt zwei Dinge, die getrennt waren: das Bild macht klar, wer online ist, die Firewall entscheidet, ob jemand durchkommt. Fassung 3.11.1164 brachte Sammelaktionen, die freie Fassung behaelt vierundzwanzig Stunden Verlauf und die vier Ansichten, und Nachfragefenster samt eigenen Profilen gehoeren zur bezahlten Seite.