Treiber finden, die keinen Namen haben: DriverIdentifier
Zusammenfassung
DriverIdentifier ist ein kleines Windows-Werkzeug, das Hardware-Kennungen liest, sie mit Herstellertreibern abgleicht und eine Liste mit Verweisen liefert. Der Scan laesst sich auf einem Rechner ohne Netz ausfuehren und anderswo auswerten.
Empfehlen- Name
- DriverIdentifier
- Version
- 6.1
- Preis
- Kostenlos
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- Windows
- Webseite
- https://www.driveridentifier.com/
- Aktualisiert
- 2026-10-05 01:44
Was tatsaechlich fehlt
Eine Neuinstallation von Windows, oder der Umzug auf einen neuen Rechner, hat immer dieselbe Form. Schwierig ist selten die Installation selbst. Schwierig ist danach die Liste im Geraetemanager: Eintraege mit Warnzeichen, Geraete, die das System nicht benennen kann, Zeilen, die nur eine Adresse und einen Bus nennen. Die eigentliche Frage lautet nicht, wie man einen Treiber installiert. Sie lautet, welcher Treiber gebraucht wird und woher die Kopie davon kommen soll. DriverIdentifier ist ein Windows-Werkzeug, das genau um diese Frage herum gebaut ist. Es liest die Hardware im Rechner aus, nimmt die Hardware-Kennungen, gleicht sie mit Treiberversionen ab und gibt eine Ergebnisliste mit Verweisen zum Herunterladen aus.
Die Reihenfolge ist nicht gleichgueltig. Die meisten beginnen beim Geraetenamen, suchen danach und landen auf einer Seite, die ein Paket unklarer Herkunft anbietet. Zuerst die Kennung zu lesen dreht das um: die Kennung ist das, was die Hardware ueber sich selbst sagt, und sie aendert sich nicht mit Vermarktungsnamen oder regionalen Modellnummern. Liegt sie vor, wird aus Raten ein Nachschlagen.
Drei Schritte
Der Ablauf wird in drei Schritten beschrieben: installieren, suchen, herunterladen. Die Suche prueft, welche Treiber fehlen oder aelter sind als die, mit denen die Hardware laufen soll, und der Abgleich erfolgt ueber die Hardware-Kennungen. Die erklaerte Absicht ist, auf Treiber des Hardware-Herstellers zu verweisen und nicht auf neu gepackte Buendel unbekannter Herkunft - bei dieser Art Werkzeug ist das der wichtigste Punkt. Die Oberflaeche verlangt keine Entscheidung, bevor Ergebnisse vorliegen, und die Ergebnisse stehen nach Geraeten gruppiert da, sodass die Arbeit ein Durchgehen der Liste Punkt fuer Punkt ist. Das Programm selbst ist klein, das Installationspaket nur wenige Megabyte, was in einer Kategorie erwaehnenswert ist, in der Installationspakete oft mehr mitbringen als den Treiber.
Der Fall ohne Netz
Eine Lage gibt dieser Art Werkzeug ihren Wert: der Rechner kommt ueberhaupt nicht ins Netz. Eine frische Installation, deren Netzwerkadapter noch keinen Treiber hat, ist das Standardbeispiel. Das Programm auf einen USB-Stick kopieren, die Suche auf dem getrennten Rechner laufen lassen und eine Liste der Hardware und der benoetigten Treiber erzeugen. Diese Liste zu einem Rechner mit Verbindung tragen, herunterladen, was darauf steht, und die Dateien zurueckbringen. Bei einem System, das gerade eingerichtet wurde und noch keinen funktionierenden Netzwerkstapel hat, faellt damit eine Schleife weg, die sonst einen zweiten Rechner, viel Sucherei und bestaendiges Raten darueber bedeutet, welches Paket zu welchem Chip gehoert.
Kompatibilitaet und zwei Hinweise
Der Hersteller nennt Unterstuetzung fuer Windows-Versionen von aelteren Ausgaben bis zu neueren, fuer 32-Bit- und 64-Bit-Systeme, auf Geraeten der grossen Marken ebenso wie auf selbst zusammengestellten Rechnern. Zwei Dinge sind zu bedenken. Erstens die Herkunft des Programms: das Installationspaket vom offiziellen Weg nehmen, nicht von einem Portal, das noch etwas anderes mitliefert. Zweitens die Herkunft des Treibers: die Ausgabe des Hardware-Herstellers ist der Bezug, und vor der Installation sollte man pruefen, ob Version und Bitbreite des Systems zusammenpassen. Bei Grafik, Chipsatz und anderen treibernahen Bausteinen ist ein Blick auf die Herstellerseite vorher die ruhigere Gewohnheit.
Wo der Ansatz endet
Ein Werkzeug dieser Art erkennt und zeigt; es entscheidet nicht. Welche von zwei angebotenen Versionen zu einem bestimmten Rechner passt, ob ein aelterer Treiber absichtlich geblieben ist, weil ein neuer etwas zerstoert hat, ob ein Geraet, das ueberhaupt eine Kennung meldet, auch das ist, das tatsaechlich ausfaellt - keine dieser Fragen beantwortet eine Suche. Ein falscher Treiber kann ein System schlechter hinterlassen als ein fehlender, und deshalb ist die Liste der Anfang der Arbeit und nicht ihr Ende. Was die Suche wegnimmt, ist die Suchzeit, und die ist in dieser Sache meist der groesste Einzelposten.
Wenn die unbekannten Geraete im Geraetemanager keine Namen haben, ist eine Suche schneller als ein Nachmittag Recherche: Kennungen lesen, und die Frage wird konkret. Die Bedingungen sind einfach - das Programm vom offiziellen Weg, der Treiber vom Hardware-Hersteller.