DiskGenius 6.2.0: Partitionen, Rettung und Sicherung in einem Fenster

Zusammenfassung

DiskGenius 6.2.0 vereint Datenrettung, Partitionsverwaltung und Sicherung in einer Oberfläche, aktualisiert am 2026-06-08. Die kostenlose Fassung läuft direkt aus dem entpackten Archiv, eine Registrierung schaltet die Standard- oder Profifassung frei.

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Name
DiskGenius
Version
6.2.0.1829
Open Source
Proprietär
Betriebssystem
Windows
Aktualisiert
2026-10-06 22:33

Ärger auf einer Festplatte kommt selten einzeln. Eine Partitionstabelle gibt genau dann nach, wenn eine Datei zurückkommen soll, und das Sichern von Daten bringt es mit sich, dass dabei Partitionen bewegt werden. DiskGenius packt diese drei Arbeiten in eine Oberfläche, und die Startseite nennt die Position ohne Umschweife: Datenrettung, Partitionsverwaltung, Sicherung und Wiederherstellung an einem Ort. Dieselbe Seite trägt den Hinweis auf siebenundzwanzig Jahre Entwicklung, was bei einem Werkzeug für Datenträger weniger ein Spruch ist als ein Hinweis darauf, wie viele Dateisysteme es lernen musste. Behandelt wird hier die auf der Seite genannte 6.2.0, aktualisiert am 2026-06-08, mit 6.2.0.1829 als vollständiger Nummer im Änderungsverzeichnis.

Das Hauptfenster: Liste der Datenträger und Partitionen

Partitionsarbeit, vom Alltag bis zum Sonderfall

Partitionen sind das Stammgelände des Werkzeugs. Die auf der Seite genannten Funktionen beginnen mit dem täglichen Satz: Partition anlegen, löschen, formatieren, verbergen, Laufwerksbuchstaben zuweisen. Darüber liegen die gehobenen Fähigkeiten, schnelles Aufteilen, Größenänderung ohne Datenverlust sowie Sicherung und Wiederherstellung der Partitionstabelle. Unterstützt werden GUID-Partitionstabellen, Speicherpools und das Dateisystem EXT4. Für einen gewöhnlichen Nutzer zählen vermutlich zwei davon am meisten: das schnelle Aufteilen, das eine neue Platte in einem Zug in die gewünschte Aufteilung schneidet, und die verlustfreie Größenänderung, die Platz umverteilt, ohne etwas herzugeben.

Diese Generation hat außerdem eine Reihe kleiner Erleichterungen eingesammelt. Im Dialog für das schnelle Aufteilen lässt sich die Zahl der Partitionen über eine Zifferntaste wählen, die Datenträgerbezeichnung darf aus Vorschlägen des Programms kommen, und der Formatierungsdialog hat eine Optimierung für Halbleiterplatten dazubekommen. Nichts davon ändert, was das Werkzeug kann, aber jeder Punkt nimmt einem häufig wiederholten Vorgang einen Schritt weg.

Rettung, mit einem Blick vor dem Sprung

Die Datenrettung ist der zweite Standfuß. Die Seite nennt Unterstützung für Datei- und Partitionsrettung in den Lagen, die tatsächlich vorkommen: versehentliches Löschen, Formatieren, eine beschädigte Partition, eine vollständig verschwundene Partition. Bevor irgendetwas zurückgeschrieben wird, lassen sich Dateien in der Vorschau ansehen, und ein Doppelklick auf ein Dokument, ein Bild oder ein Video zeigt den Inhalt. Die Qualität der Rettung ist damit vorab sichtbar statt erhofft. Bei den Dateisystemen deckt die Liste die gängigen ab, darunter NTFS, FAT32, exFAT, ReFS und EXT4.

Die Produktseite: die Übersicht der Rettungsfunktionen

Eine leicht zu übersehende Fähigkeit ist die Rettung aus virtuellen Maschinen. Keine virtuelle Maschine muss gestartet werden: Die virtuellen Datenträgerdateien mehrerer verbreiteter Hypervisoren lassen sich direkt einbinden und während der Rettung wie eine gewöhnliche Platte behandeln. Ein so zusammengesetztes virtuelles RAID ist schreibgeschützt, damit ein Fehlklick nicht an die Originaldaten darunter gerät.

Was 6.2.0 gebracht hat

Am Änderungsverzeichnis gemessen sind die Neuerungen dieser Fassung substanziell und nicht kosmetisch. Eine Geschwindigkeitsmessung für Datenträger kommt hinzu, und das Fenster für die Prüfung auf schadhafte Bereiche zeigt nun live die Lesegeschwindigkeit an. Das Reparieren und Umwandeln von Starteinträgen von Windows ist neu. Die Funktion zum Löschen von Sektorinhalten enthält jetzt die Löschvorgabe BMB21-2019. Auf der Seite der Dateisysteme wurde die Unterstützung für ReFS und EXT4 vervollständigt, und die Rettung nach Dateityp verträgt sich besser mit den neueren Formaten HIF und MP4.

Drei Fassungen, ein Paket

Die Downloadseite: Fassungen und Verteilungspaket

Das Lizenzmodell verdient einen eigenen Satz. DiskGenius kommt als kostenlose, als Standard- und als Profifassung, und alle drei teilen dasselbe Verteilungspaket, sodass zwischen Downloads nichts zu wählen bleibt. Die Downloadseite bezeichnet die Software als portabel, ohne Installation, nach dem Entpacken sofort nutzbar. Geöffnet läuft die kostenlose Fassung, nach einer Registrierung hebt sie sich selbst auf die Standard- oder Profistufe. Wer erst prüfen will, wie tief das Wasser ist, nimmt einfach das offizielle Paket und entscheidet später, ohne mit Installationsdateien zu jonglieren.

So geregelt liegt die Einstiegshürde ungefähr bei der Zeit, die das Entpacken eines Ordners braucht. Drei Arbeiten, für die sonst drei Werkzeuge nötig wären, ein portables Paket ohne Installation und eine kostenlose Fassung, die enthalten und nicht beschnitten ist: Für alle, die regelmäßig mit Datenträgern umgehen, ist das etwas, das man in Reichweite behält.

Partitionen, Rettung und Sicherung auf ein Werkzeug gefädelt, verteilt als portables Archiv mit der kostenlosen Stufe im selben Paket: DiskGenius 6.2.0 drückt die Kosten des Ausprobierens auf Entpacken und Loslegen. Wer oft mit Platten arbeitet, räumt einem solchen Alleskönner gern einen Platz im Werkzeugkasten ein.

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Unterstützte Systeme: Windows