Start11 v3 Vorschau macht das Startmenue zum Arbeitspanel mit Programmgruppen
Zusammenfassung
Die v3-Vorschau von Start11 stellt ueber zwanzig interaktive Widgets ins Startmenue, bringt Gruppierung per Alt-Ziehen in die Taskleiste samt festhaltbaren Arbeitsbereichen und laesst Layouts teilen. Preis in der Vorschau 8 Dollar gegen spaeter 10 Dollar, fuer 5 Geraete.
Empfehlen- Name
- Start11
- Version
- 3
- Preis
- Kostenpflichtig
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- Windows
- Aktualisiert
- 2026-11-06 23:00
Seit Windows 11 das Startmenue in die Mitte rueckt, laesst sich an diesem Einstieg weniger schrauben als in frueheren Generationen. Start11 war immer das Werkzeug, das die Kontrolle ueber diese Flaeche zurueckgibt, und am 4. November erschien eine v3-Vorschau, deren Ansatz sich verschiebt: weg vom alten Aussehen, hin zum taeglich genutzten Panel.
Widgets direkt im Startmenue
Die deutlichste Aenderung in v3 ist, dass interaktive Widgets im Startmenue Platz finden. Der Hersteller nennt mehr als zwanzig, darunter Kalender, Uhr, Haftnotizen, Erinnerungen, Mail und zuletzt verwendete Dateien, dazu Systemanzeigen fuer Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und freien Speicherplatz sowie einen durchblaetterbaren Nachrichtenstrom. Frueher hiess das, Kalender, Taskmanager und Dateiverwaltung nacheinander zu oeffnen. Jetzt stehen sie nebeneinander auf einer Seite, und ein Blick genuegt.

Das passt zu Menschen, die zuerst den Status lesen. Morgens ist der Termin sichtbar, ohne den Kalender zu oeffnen, die Auslastung sichtbar, ohne den Taskmanager zu holen, und der gestern liegen gebliebene Text laesst sich unterwegs aus den letzten Dateien ziehen. Die Dichte steigt, ohne dass die Seite zum Haufen wird: Widgets lassen sich umsortieren, ungenutzte verschwinden, ein paar Favoriten bleiben.
Die Taskleiste wird in Abschnitte geteilt
Die zweite Aenderung betrifft die Taskleiste. Eine neue Ebene namens Islands teilt sie in mehrere abgerundete Bloecke, Symbole sammeln sich mittig oder links, je nach Wunsch, und das Ganze wirkt eher wie ein kurzer schwebender Streifen als wie ein Band ueber die Bildschirmbreite. Funktionen fallen nicht weg, die visuelle Gruppierung wird nur sichtbar gemacht, und je breiter der Bildschirm, desto deutlicher wird das.
Der praktische Teil ist die Gruppierung. Alt halten, ein Symbol auf ein anderes ziehen, schon gehoeren beide zu einer Gruppe. Diese Gruppe laesst sich als Arbeitsbereich festhalten, und ein Klick startet alles darin. Editor, Browser und Bildschirmfoto gehoeren beim Schreiben zusammen, Videobearbeitung bekommt eine eigene Gruppe, und der Wechsel des Kontexts kostet kein einzelnes Anklicken mehr. Mit neuen Trennern und Werkzeugleisten laesst sich die Leiste sauber nach Zweck gliedern.

Zuletzt geschlossene Programme bekommen eine Tuer
v3 legt einen Knopf in die Taskleiste, der zuletzt geschlossene Programme, eingeklappte Fenster und Leistenwerkzeuge sammelt. Der Aerger, ein Fenster versehentlich zu schliessen und dann im Startmenue zu suchen, schrumpft auf einen Klick. Bei vielen offenen Fenstern und knappem Platz zahlt sich das aus, und Programme aus dem Ueberlauf sind an derselben Stelle wiederzufinden.
Ein Layout weitergeben
Das Teilen des Startmenues ist die andere Neuerung in v3. Ein selbst eingestelltes Layout laesst sich an andere weitergeben, und in der Anwendung lassen sich Gestaltungen aus der Gemeinschaft durchsehen, wobei die Galerie laut Hersteller ueber tausend Entwuerfe fuer die Startschaltflaeche enthaelt. Einen Rechner fuer Kollegen oder Familie einzurichten wird damit weit weniger muehsam, als jeden Schalter muendlich zu beschreiben.

Suche und Anzeigedetails
Bei der Suche ruecken haeufig genutzte Inhalte vor die Ergebnisse, und eine Indexierung ueber Dateinamen laesst sich anbinden, damit lokale Dateien genauer treffen. Zusammen mit dem eingebauten Browser erscheinen auch offene Tabs in den Ergebnissen. Bei den Menuestilen bleibt die Auswahl gross, Farbe, Transparenz, Eckenradius und Symbolgroesse sind einzeln einstellbar, und Position, Groesse und Unschaerfe der Taskleiste haben eigene Schalter. Die Oberflaeche gibt es in neun Sprachen, Vereinfachtes Chinesisch eingeschlossen.
Preis und Stand der Fassung
Start11 v3 befindet sich in einer Release-Preview-Phase. Der Preis in dieser Phase liegt bei 8 Dollar gegen regulaer 10 Dollar, und die Fassung ist auch im groesseren Abonnement-Paket enthalten. Eine Lizenz aktiviert 5 Geraete gleichzeitig, Voraussetzung sind Windows 10 und Windows 11. Als Vorschau ist die Fassung im Alltag bereits brauchbar, weitere kleine Ausgaben folgen noch.
Informationen und haeufige Aktionen ins Startmenue zu schieben, ist in den letzten Jahren eine gemeinsame Richtung der Desktop-Werkzeuge. Die Antwort von Start11 v3 faellt direkt aus: das Menue muss keine Liste von Programmen sein, es kann ein Panel sein, das mit einem Griff Status zeigt und Arbeit startet.