Recuva 1.55.133: gelöschte Dateien zurückholen, und zwar kostenlos

Zusammenfassung

Recuva 1.55.133 erschien am 2026-06-22 als Wartungsaktualisierung mit Blick auf EU-Vorgaben. Die kostenlose Fassung holt gelöschte Bilder, Dokumente und Videos bereits zurück, die Profifassung kostet 24.95 Dollar.

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Name
Recuva
Version
1.55.133
Open Source
Proprietär
Betriebssystem
Windows
Aktualisiert
2026-10-06 20:34

Eine wichtige Datei aus Versehen zu löschen passiert meistens in der geschäftigsten Stunde der Woche. Recuva ist für genau diesen Moment gebaut, und der erste Satz der Produktseite sagt es ohne Umschweife: schnelles, einfaches Zurückholen der gelöschten Dateien. Gelesen wird alles vom Windows-Rechner selbst über den Papierkorb bis zur Speicherkarte aus einer Digitalkamera und sogar einem MP3-Spieler. Die aktuelle Fassung ist laut offizieller Versionshistorie 1.55.133, datiert auf den 2026-06-22, und es handelt sich um eine Wartungsausgabe mit Blick auf die Vorgaben für Kunden in der Europäischen Union.

Die Produktseite: was das Werkzeug zurückholen kann

Was zurückkommt, und woher

Bei den Dateitypen reicht die auf der Seite genannte Spanne von Bildern über Musik, Dokumente, Videos und E-Mails bis zu jedem anderen Typ. Bei den Datenträgern ist jedes wiederbeschreibbare Speichergerät in Reichweite abgedeckt, Speicherkarten, externe Festplatten und USB-Sticks eingeschlossen. Die Seite fasst diesen Teil als überlegene Dateiwiederherstellung zusammen, und der Punkt ist, dass weder das Dateiformat noch die Gestalt des Datenträgers eine Rolle spielt.

Eine Fähigkeit verdient einen eigenen Absatz. Die Seite hält einen eigenen Abschnitt mit der Überschrift Wiederherstellung von beschädigten Datenträgern bereit, in dem steht, dass sich Dateien von einer beschädigten oder gerade formatierten Platte zurückholen lassen, und der betont, dass dies bei den meisten Wiederherstellungswerkzeugen nicht üblich ist. Für alle, die eben versehentlich eine Speicherkarte formatiert und noch nichts Neues darauf geschrieben haben, entscheidet dieser Satz oft darüber, ob die Daten überhaupt wiederkommen.

Tiefensuche, und das umgekehrte Anliegen

Wenn eine gewöhnliche Suche nichts findet, bleibt die Tiefensuche. Die Seite schreibt, dass ein erweiterter Tiefensuchmodus das gesamte Laufwerk durchgeht und nach Spuren gelöschter Dateien sucht. Der Preis ist eine längere Wartezeit, und was er einkauft, ist eine höhere Chance, die Datei zurückzubekommen.

Auch das umgekehrte Bedürfnis ist abgedeckt, denn manche Dateien sollen endgültig verschwinden. Die Funktion zum sicheren Überschreiben arbeitet mit Löschverfahren nach Industrie- und Militärstandard, damit eine Datei gelöscht bleibt und nicht bloß aus dem Verzeichnis verschwindet. Dass Finden und Auslöschen im selben Werkzeug sitzen, klingt zunächst widersprüchlich und ist es nicht: beide stellen dieselbe Frage danach, was tatsächlich noch auf dem Datenträger liegt, nur in zwei Richtungen.

Kostenlose Fassung gegen Profifassung

Die Produktseite: kostenlose und Profifassung im Vergleich

Es gibt zwei Fassungen. Die kostenlose enthält bereits die erweiterte Dateiwiederherstellung, also den Teil, den die meisten tatsächlich brauchen. Die Profifassung kostet 24.95 Dollar und legt Unterstützung für virtuelle Festplatten, automatische Aktualisierungen und vorrangigen Support obendrauf. Die Seite bietet außerdem ein Paket an, das die Wiederherstellung mit einem Reinigungswerkzeug desselben Herstellers bündelt.

Die Systemanforderungen sind großzügig formuliert: Windows 10, 8.1, 7, Vista und XP werden unterstützt, 32-Bit- und 64-Bit-Fassungen eingeschlossen, und nur die RT-Tablet-Ausgabe bleibt außen vor. Die Seite merkt zudem an, dass sowohl die kostenlose als auch die Profifassung ausschließlich für die Nutzung zu Hause lizenziert sind.

Die offizielle Versionshistorie: der Eintrag zu 1.55.133

Ein letztes Wort zur Fassung selbst: die Aktualisierung auf 1.55.133 tut genau eine Sache, nämlich es Kunden in der Europäischen Union erleichtern, ihr Widerrufsrecht auszuüben. Das ist eine Wartungsausgabe zur Regelkonformität und nichts darüber hinaus. Die Copyright-Angabe im Fuß der Seite reicht bis 2026.

Vor beiden Betriebsarten lohnt ein Blick darauf, was dabei eigentlich passiert. Eine gelöschte Datei ist meist noch da: der Verzeichniseintrag wird als frei markiert, während der Inhalt auf den Sektoren liegt, bis etwas ihn überschreibt. Die Rettung liest diese Reste, das sichere Überschreiben vergräbt sie absichtlich. Deshalb entscheidet so oft, wie früh der Verlust bemerkt wurde und wie schnell das Schreiben aufhörte.

Die erste Regel bei der Rettung lautet: aufhören, sich zu bewegen. Sobald eine Datei fehlt, nichts mehr auf diese Platte schreiben und erst dann Recuva öffnen und eine Suche starten. Die kostenlose Fassung bringt die vollständige erweiterte Wiederherstellung bereits mit, ein Versuch kostet also nichts außer Zeit, und ob eine Datei zurückkommt, hängt meistens davon ab, wie schnell das Schreiben aufgehört hat.

RecuvaDownload
Unterstützte Systeme: Windows