NoMachine: nicht mehr nur der entfernte Schreibtisch, sondern auch ein entferntes Terminal

Zusammenfassung

NoMachine erreicht einen Rechner ueber alle Plattformen hinweg und durch eine Firewall ohne oeffentliche Adresse; die neueste Ausgabe stellt ein entferntes Terminal neben den Schreibtisch. Die kostenlose Fassung wurde von einer bezahlten persoenlichen abgeloest.

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Name
NoMachine
Version
10
Preis
Kostenpflichtig
Open Source
Proprietär
Betriebssystem
WindowsmacOSLinux
Aktualisiert
2026-10-06 22:41

Ein alter Name bei entfernten Schreibtischen

NoMachine ist ein Werkzeug fuer entfernte Schreibtische, das Windows, macOS und Linux umfasst und auch auf kleinen Einplattenrechnern und ARM-Hardware laeuft. Die eigene Formel lautet, sich mit Lichtgeschwindigkeit mit jedem Rechner zu verbinden, und neben dem Bild des Schreibtischs traegt es das, was ortsunabhaengige Arbeit wirklich braucht: Dateien uebertragen, in beide Richtungen drucken, Sitzungen aufzeichnen und Geraete umleiten.

NoMachine an einem Schreibtisch

Hineinkommen ohne oeffentliche Adresse

Das Schwere am entfernten Schreibtisch war immer das Netz. Wenn die Zielmaschine hinter einem Router sitzt, keine oeffentliche Adresse hat und von einer Firewall geblockt wird, muss jemand Weiterleitungen fuer Anschluesse einrichten. Der Weg hier ist ein Vermittlungsdienst: die Maschine einmal veroeffentlichen, danach ist sie von jedem Geraet aus erreichbar, ohne ihre Adresse zu kennen. Wie viele Maschinen veroeffentlicht werden, ist nicht begrenzt; gezaehlt werden die gleichzeitigen Verbindungen.

Was die neue Ausgabe geaendert hat

Am letzten Tag des Juli 2026 wurde die aktuelle Hauptausgabe fuer verfuegbar erklaert, und zwei Aenderungen fallen auf. Die erste ist eine Verbindung zu einem entfernten Terminal: eine Shell laesst sich oeffnen, ohne einen ganzen Schreibtisch hochzufahren, und sie verbindet sich entweder mit dem Shelldienst, den der Wirt ohnehin betreibt, oder direkt mit einem SSH-Diener, was fuer Skripte und Wartungsarbeit bequem ist. Die zweite ist, dass die kostenlose Fassung verschwunden ist und durch eine persoenliche Fassung ersetzt wurde, ein kommerzielles Einstiegsprodukt fuer Einzelpersonen. Auf der Linux-Seite kam Unterstuetzung fuer virtuelle Schreibtische neuerer Arbeitsumgebungen und ihres Anzeigeprotokolls hinzu, dazu Hardware zum Kodieren und Dekodieren von Video, sodass das Verdichten des Bildes an den Grafikchip geht statt an den Prozessor.

Warum das Terminal der interessante Zusatz ist

Ortsunabhaengige Arbeit hat zwei Formen, und sie sind nicht dieselbe. Die eine ist ein Blick auf einen Bildschirm: eine Designdatei, eine Tabelle, eine Anwendung, die es nur auf dieser Maschine gibt. Die andere ist Tippen von Befehlen: einen Dienst neu starten, ein Protokoll lesen, eine Datei verschieben. Fuer die zweite einen ganzen Schreibtisch hochzuziehen ist, als starte man ein Auto, um den Kofferraum zu oeffnen, und ein Terminal im selben Client bedeutet, dass dieselben Zugangsdaten und derselbe Weg der Verbindung beides bedienen. Auf dem Papier eine kleine Sache, in einer Arbeitswoche eine grosse.

Was die Begleitfunktionen sparen

Dateien ueber dieselbe Verbindung zwischen zwei Rechnern zu bewegen klingt nach einer Kleinigkeit, bis an dem Tag ein Dokument von einem Laptop auf einen Diener muss, mit dem es kein gemeinsames Laufwerk gibt. Drucken in beide Richtungen heisst, dass ein entfernt geoeffnetes Dokument unten aus dem Drucker kommt. Eine Sitzung aufzuzeichnen macht aus einer Vorfuehrung etwas zum Weitergeben. Geraete umzuleiten laesst einen oertlichen Stick auf der fernen Maschine erscheinen. Jedes Stueck ist klein, zusammen nehmen sie den Grund fuer ein zweites Werkzeug weg.

Die Linie fuer Unternehmen

Firmen werden von einer eigenen Linie bedient, mit drei Stufen: eine Fassung fuer den Schreibtisch, ein Terminalserver und ein Server in der Wolke. Sie lassen sich ganz im Haus betreiben, nehmen unbegrenzt viele Nutzer an und bringen ein eingebautes privates Netz sowie Lastverteilung ueber einen Verbund mit. Die neue Ausgabe erweitert zudem die einmalige Anmeldung auf die gaengigen Berechtigungsverfahren, sodass ein Zeichen des Identitaetsgebers im Unternehmen unmittelbar angenommen wird.

Vor der Installation

Um den eigenen Rechner zu erreichen, ohne sich mit oeffentlichen Adressen und Firewalls zu raufen, bleibt das Veroeffentlichen und Verbinden der geringste Aufwand. Was deutlich gesagt werden muss: die persoenliche Nutzung ist seit dieser Ausgabe nicht mehr kostenlos, weshalb die Lizenzbedingungen gelesen werden sollten, bevor der Client auf drei Rechnern landet.

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Unterstützte Systeme: Windows macOS Linux