HWMonitor 1.68: Temperaturen, Spannungen und Luefterdrehzahlen kostenlos lesen
Zusammenfassung
HWMonitor 1.68 liest die Gesundheitssensoren eines Windows-Rechners: Temperaturen, Spannungen, Luefterdrehzahlen und Leistungsaufnahme, dazu Temperatursensoren im Speicher und den S.M.A.R.T.-Zustand von Laufwerken.
Empfehlen- Name
- HWMonitor
- Version
- 1.68
- Preis
- Kostenlos
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- Windows
- Aktualisiert
- 2026-10-06 04:16
HWMonitor ist ein Windows-Programm, das die Gesundheitssensoren ausliest, die ein Rechner ohnehin mitbringt, und die Zahlen auf einen Bildschirm legt: Spannung, Temperatur, Leistungsaufnahme, Strom, Luefterdrehzahl, Auslastung und Taktfrequenz. Das Grundprogramm ist kostenlos, daneben steht eine PRO-Fassung mit erweitertem Umfang, und die offizielle Seite bietet sowohl ein Paket fuer 32 Bit als auch eines fuer 64 Bit sowie ein Archiv ohne Installation fuer alle, die lieber gar nichts installieren.
Was es tatsaechlich sieht
Der Umfang ist ziemlich klar beschrieben. Die Ueberwachung auf Ebene von Prozessor und Grafikkarte ist das Fundament. Darueber hinaus werden die LPCIO-Bausteine unterstuetzt, die auf vielen Hauptplatinen sitzen, samt der gaengigen Familien der ueblichen Hersteller. Speichermodule mit einem Temperatursensor werden ebenso gelesen wie Festkoerper- und mechanische Laufwerke, bei denen der S.M.A.R.T.-Zustand die Quelle ist. Auch der Akku eines Notebooks gehoert zur ueberwachten Menge, und genau den vergisst man, bis ein Rechner ohne Erklaerung abschaltet.
Die letzten Fassungen sind weiter ins Feine gegangen. Die Hotspot-Temperatur einer Grafikkarte, die Lese- und Schreibgeschwindigkeit eines Laufwerks, die Paketleistung des Prozessors und die Temperatur jedes einzelnen Kerns erscheinen in einem Baum von Sensoren, der sich Punkt fuer Punkt aufklappen laesst, sodass das Fenster keine flache Zahlenwand ist. Fassung 1.62 hat eine CSV-Protokollierung gebracht, mit der sich die Werte in eine Datei schreiben und spaeter ansehen lassen, statt sie nur im Moment zu beobachten.
Was sich in 1.68 geaendert hat
Die aktuelle Fassung ist 1.68, datiert auf 2026-09-14. Sie ergaenzt PCI-Express-Fehlerzaehler fuer Grafikkarten, also genau die Art Zahl, die zaehlt, wenn ein Rechner instabil wird und niemand sagen kann, ob die Verbindung zwischen Karte und Platte schuld ist. Fuer drei neuere Notebook-Plattformen, die eine Recheneinheit fuer neuronale Netze im Gehaeuse tragen, nennt die Fassung deren Leistung, Takt, TOPS und TOPS je Watt, den Anteil der DRAM-Bandbreite, den diese Einheit belegt, die Leistung der ganzen Plattform sowie die Lese- und Schreibbandbreite des DRAM.

Auch die Laufwerke bekommen drei eigene Zahlen: IOPS, mittlere Verzoegerung und die von einem NVMe-Controller gemeldete Verbindungsgeschwindigkeit. Das Programm merkt sich ausserdem, welche Geraete- und Sensorknoten man aufgeklappt hatte, sodass der naechste Start nicht damit beginnt, alles zuzuklappen und erneut aufklappen zu lassen.
Die Fassung davor, 1.67, kam am 2026-07-31 und brachte die Ueberwachung von drei Netzteilen mit hoher Leistung, die ihren eigenen Zustand melden, dazu eine Reihe von All-in-One-Wasserkuehlungen. Dieselbe Fassung ergaenzte einen Crossbar-Takt fuer eine neu gelistete Einsteiger-Grafikkarte, die 9050 auf ihrem 44-Chip, und fuer Karten eines zweiten Herstellers.

Fassungen und wie man eine bekommt
Eine Sache lohnt den Hinweis: Mehrere Downloadseiten fuehren 1.67 noch als aktuelle Fassung, und diese Angabe ist zurueckgeblieben. Was die offizielle Seite jetzt anbietet, ist 1.68. Es gibt zwei Formen, ein Paket mit Installation und ein Archiv ohne Installation, jeweils als 32-Bit- oder 64-Bit-Ausgabe. Alle aelteren Fassungen bis zurueck zu 1.17 bleiben auf der Seite stehen, was dann zaehlt, wenn ein Sensor nach einer Aktualisierung ploetzlich gar nichts mehr meldet und man den vorigen Stand zurueckhaben will.

Neben den x86-Ausgaben gibt es eine eigene Fassung fuer Windows auf ARM64, derzeit 1.05, veroeffentlicht am 2026-08-19 und nur als 64-Bit-Archiv ohne Installation angeboten. Ihre Aenderungen betreffen vor allem die Unterstuetzung einer neuen mobilen Grafikplattform in zwei Chipvarianten, N1X und N1, zusammen mit einer Verbesserung der Berechnung des Kerntakts. Ein SDK zur Systemueberwachung fuer Entwickler steht gesondert auf der Seite, sodass dieselbe Faehigkeit zum Auslesen von Sensoren auch in ein fremdes Programm eingebaut werden kann, statt nur in einem Fenster abgelesen zu werden.
Der Reiz von HWMonitor ist, dass es nichts verlangt: starten, und jeder Sensor im Rechner meldet, was er gerade sieht, von Spannung und Temperatur bis zur Luefterdrehzahl, alles auf einem Bildschirm. Die kostenlose Fassung beantwortet bereits die Alltagsfrage, ob eine Maschine zu heiss laeuft, und die erweiterte PRO-Fassung steht fuer alle bereit, die mehr brauchen.