Cinebench 2026: ein freier Test fuer Prozessor und Grafik
Zusammenfassung
Cinebench 2026 ist eine freie Messung, die eine echte Grafikberechnung antreibt und Prozessor sowie Grafik getrennt bewertet, auf Windows und macOS auch auf Arm Maschinen laeuft und keine bezahlte Lizenz braucht.
Empfehlen- Name
- Cinebench
- Version
- 2026
- Preis
- Kostenlos
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- Windows
- Webseite
- https://www.maxon.net/en/cinebench
- Aktualisiert
- 2026-10-04 19:00
Cinebench 2026 stammt von einem Haus, das ein bekanntes Programm zum Modellieren und Animieren pflegt, ist selbst kostenlos und beantwortet eine einzige Frage: wie viel Spielraum eine Maschine fuer schoepferische Arbeit tatsaechlich hat. Es ist keine Messung, die mit einem Wert endet und sonst nichts tut. Die offizielle Beschreibung sagt es geradeheraus: Es treibt die Rechenleistung der Darstellungsmaschine an, die in dieser Suite steckt, also wird eine echte Produktionslast belastet und nicht eine Schleife aus Rechenoperationen.
Was es misst und wie
Die brauchbare Aenderung dieser Generation: Prozessortest und Grafiktest teilen sich eine einzige Szenendatei. Laut Dokumentation wird der ganze Ablauf dadurch aufgeraeumter, denn man wechselt nicht mehr zwischen zwei Testsets hin und her und vergleicht auf beiden Seiten die Einstellungen, sondern liest die Werte der zwei Kernbauteile in derselben Szene nebeneinander. Der Prozessorwert spiegelt die reine Rechenleistung waehrend der Darstellung, der Grafikwert spiegelt, wie sich die Darstellungsmaschine auf dem Grafikprozessor verhaelt, und beide werden getrennt gezaehlt, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen.

Abgedeckte Systeme
Die Vereinbarkeit ist grosszuegig. Unter Windows und macOS wird die x86/64-Architektur getragen, also die seit langem ueblichen Arbeitsplatzprozessoren, und derselbe Bau deckt die Arm-Prozessoren ab, die der eine Hersteller in seine eigenen Maschinen setzt, ebenso die Arm64-Chips, die in Windows-Notebooks auftauchen. Der Anbieter schreibt ausdruecklich, das sei Absicht, um mit der aktuellen Hardware Schritt zu halten. Praktisch heisst das: ein Turm auf dem Schreibtisch und ein duennes Arm-Notebook aus diesem Jahr koennen denselben Test laufen lassen.
Wer es wirklich benutzt
Die gedachten Gruppen sind klar benannt. Ein Einzelner kann sein eigenes System einschaetzen. Wer Informationstechnik verwaltet, kann es fuer Beschaffungen heranziehen und eine Reihe von Maschinen miteinander vergleichen, bevor sie ausgerollt werden. Fachpublikationen koennen den Wert in eine Besprechung uebernehmen. Geraetehersteller koennen die Rueckmeldung nutzen, um ihre Produkte nachzujustieren. Was diese vier teilen, ist der Bedarf an einer wiederholbaren Bezugsgroesse und nicht an einer Zahl, die allein dasteht.

Warum die Werte tragen
Die Seite widmet einem Entwicklungsprogramm einen eigenen Abschnitt, der genau das erklaert. Es arbeitet mit Herstellern von Prozessoren und Grafikbausteinen sowie mit dem Anbieter der Systemplattform zusammen, sammelt laufend Rueckmeldung und Pruefung, damit die Messung genau und durchsichtig bleibt, echte schoepferische Last abbildet und auf sehr unterschiedlicher Hardware gleichbleibende, wiederholbare Ergebnisse liefert. Sie verfolgt auch die Entwicklung der Prozessor-, Grafik- und Neuronalarchitekturen. Fuer einen gewoehnlichen Nutzer ist die Bedeutung unmittelbar: denselben Test auf eine andere Maschine schieben, und die Zahlen lassen sich vergleichen.
Das Verhaeltnis zum bezahlten Paket
Die Messung und das Abonnementpaket desselben Hauses nutzen dieselbe Darstellungstechnik. Das Modellierprogramm, die Werkzeuge fuer bewegte Grafik, die Grafikdarstellung und das Programm zum Modellieren mit Werkzeug liegen in diesem Abonnement beieinander, also ist die Darstellungsleistung bei der Arbeit und die im Test sichtbare Leistung ein und dieselbe Sache. Wer tiefer einsteigen will, kann ueber den Starter des Anbieters eine 14 Tage lange kostenlose Probe des vollen Pakets beginnen; dieser Starter uebernimmt auch Einrichten, Ausfuehren und Ausprobieren jedes enthaltenen Produkts. Nur zum Messen ist das alles nicht noetig: Die Messung verlangt ueberhaupt keine bezahlte Lizenz.

Was an alten Fassungen bleibt
Der Bereich zum Herunterladen teilt das Werkzeug in drei Linien: die aktuelle Fassung 2026, die Fassung 2024, die weiterhin fuer Windows auf x86_64, Windows auf arm64 und macOS bereitsteht, und das deutlich aeltere R23. Die alten Bauten bleiben nuetzlich, wenn ein historischer Wert von einer betagten Maschine nachgestellt werden muss. Eine Maschine, die heute eingerichtet wird, kann einfach mit 2026 beginnen, und eine eigene Seite mit technischen Angaben nennt die unterstuetzten Systeme und die genauen Parameter.
Die Einordnung ist klar genug: die Frage beantworten, ob eine Maschine genug schoepferischen Spielraum hat, und zwar mit einer echten Darstellungslast statt mit einem Stellvertreter. Kostenlos, systemuebergreifend, eine gemeinsame Szene fuer Prozessor und Grafik, dazu ein Entwicklungsprogramm mit Hardwareherstellern im Ruecken, und die Vergleichbarkeit der Werte ist ordentlich abgesichert. Ob man einen Neukauf prueft oder eine Reihe von Arbeitsplaetzen ordnet, ein erster Lauf lohnt sich.