KOReader: eine eigene Lesesoftware fuer den elektrischen Tintenschirm, auch fuer eingescannte PDF

Zusammenfassung

Ein quelloffenes Programm zum Lesen, das mehreren gaengigen Lesegeraeten mit Tintenschirm sowie Android und Linux eine eigene Oberflaeche gibt. Umbrechen eingescanuter PDF, Nachschlagen im Woerterbuch, Ausgeben von Anmerkungen und ein Fortschritt, der zwischen Geraeten mitgeht, sind alle da, unter der AGPL mit offenem Quelltext.

Empfehlen
Name
KOReader
Version
2026.07.1
Preis
Kostenlos
Open Source
Open Source
Betriebssystem
LinuxAndroid
Aktualisiert
2026-10-06 20:47

Die Software, die mit einem Lesegeraet kommt, laesst selten eigene Wege zu

Was auf einem Geraet mit Tintenschirm vorinstalliert ist, kann gewoehnlich wenig und laesst noch weniger aendern, und vor den zwei Dingen, auf die es ankommt, steht es hilflos: ein eingescanntes PDF, dessen Satz auf einem kleinen Schirm auseinanderfaellt, und ein Buch in einer fremden Sprache ohne Woerterbuch dahinter. KOReader ist ein quelloffenes Programm zum Lesen, gebaut fuer die Tinte, das auch unter Android und unter Linux laeuft. Es steht unter der AGPL, wird von einer Gemeinschaft in aller Welt getragen, und es laesst sich auf mehrere gaengige Lesegeraete bringen wie auf einen gewoehnlichen Rechner oder ein Telefon, weshalb Menschen, die viel lesen, es sich zugelegt haben. Das Vorhaben begann 2014 als eine umgebaute Firmware in einer Lesegemeinschaft, und es ist seit ueber einem Jahrzehnt ohne Pause entwickelt worden. Im September 2026 ist 2026.07.1 die aktuelle Fassung, mit einer grossen Erneuerung alle paar Monate.

Das Menue beim Lesen

Viele Formate, und der Satz bis ins Einzelne

Es bedient beide grossen Familien zugleich. Scans und Comics, also die festen Sitze, behalten die Seite, wie sie war; die umbrechbaren lassen sich neu bauen, damit sie auf den Schirm passen. Die Einstellungen des Satzes reichen so tief wie Schrift, Groesse, Zeilenabstand, Raender, Blocksatz und die Regeln zum Trennen der Woerter, jedes fuer sich, und Woerterbuecher zum Trennen in mehreren Sprachen sind eingebaut, mit besonderer Sorgfalt fuer Chinesisch, Japanisch und Arabisch, die nicht mit lateinischen Buchstaben arbeiten. Auch die wunde Stelle des eingescannten PDF wird versorgt: ein Umbruch im Inneren drueckt einen Scan mit zwei Spalten in eine Form, die einem kleinen Schirm passt, und das Beschneiden der Raender, das Stellen des Kontrasts und das Lesen in zwei Spalten sind alle vorhanden.

Eine Anmerkung im Fenster

Nachschlagen, anmerken und sich zurechtfinden

Ein Wort auswaehlen und die Bedeutung kommt: ein Format fuer Woerterbuecher wird unterstuetzt, eine Enzyklopaedie im Netz und eine Uebersetzung im Netz lassen sich anschliessen, und ein langes Druecken auf ein unbekanntes Wort bringt den Eintrag hervor, in dem sich weiter suchen laesst. Beim Anmerken laesst sich eine Markierung ueber einen Seitenwechsel ziehen, und die Notizen lassen sich als Text ausgeben oder an einen Dienst schicken, der sie haelt. Sich zurechtzufinden ist die eigentliche Staerke. Eine Karte des Buchs schrumpft das Ganze auf einen Schirm, sodass die Stelle eines Kapitels, eines Lesezeichens oder einer Anmerkung mit einem Blick zu sehen ist, und ein Blatterer fuer die Seiten laeuft wie ein Streifen Film durch das Buch, was die Suche nach einer Abbildung leicht macht.

Ein Wort nachschlagen

Fuer die Tinte gebaut, und fuer die Freiheit

Die Oberflaeche hat keine Bewegung, die Menues wenden sich wie Seiten, der Kontrast des Textes laesst sich stellen, und eine Seite wendet sich auf einem aelteren Geraet deutlich schneller als in der Software, die mitkam, waehrend weniger Strom verbraucht wird. Der Fortschritt wird abgeglichen, sodass ein zweites Geraet auf derselben Seite weiterliest. Verzeichnisse von Bibliotheken und Dienste, die einen Aufsatz fuer spaeter halten, lassen sich anschliessen, und ein neues Buch laesst sich ueber das oertliche Netz hinueberschieben. Die neueren Fassungen brachten ein Zusatzstueck fuer Speicher in der Wolke und die Unterstuetzung fuer die neuere Fassung des Verzeichnisprotokolls, was das Senden eines Buchs und das Halten einer Kopie erheblich erleichtert. Auch die Zahlen sind mit Sorgfalt gemacht: wie lange ein Buch gedauert hat, wie schnell die Seiten liefen, wie lange eine Sitzung waehrte, alles festgehalten, und ein beendetes Buch kann ein Blatt des Jahres erzeugen, sodass die gelesene Menge deutlich vor Augen steht.

Das Aufbringen, das nicht ueberall gleich leicht ist

Die Muehe der Einrichtung ist von Geraet zu Geraet sehr verschieden. Unter Android und unter Linux wird einfach das Paket geladen oder ein von der Verteilung unabhaengiges Buendel. Auf manchen Lesegeraeten ist es eine Sache der Speicherkarte oder des Austauschs eines Startskripts. Auf dem bekanntesten muss das Geraet zuerst geoeffnet werden, und wer das tut, sollte vorher erkunden, was es mit der Garantie macht. Beim ersten Start wartet eine Fuehrung, und die Handgriffe sind in wenigen Minuten gelernt: ein Tippen am Rand wendet die Seite, ein langes Druecken waehlt aus und schlaegt nach, ein Zug nach unten holt das obere Menue. Ist die Gewohnheit erst da, sitzt die mitgelieferte Software wie ein zu enger Schuh.

KOReaderDownload
Unterstützte Systeme: Linux Android