Battle.net: Kaufen, Aktualisieren und Freundesliste in einem Starter

Zusammenfassung

Battle.net haelt eine ganze Bibliothek hinter einer Anmeldung, laedt Patches im Hintergrund, gleicht Fortschritt zwischen Rechnern ab und traegt Freundesliste, Sprachchat und Zwei-Faktor-Anmeldung im selben Fenster.

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Name
Battle.net
Version
2.51.5.17438
Open Source
Proprietär
Betriebssystem
WindowsmacOS
Aktualisiert
2026-10-06 18:52

Eine Anmeldung fuer das ganze Regal

Wer ein paar Spiele desselben Hauses auf mehr als einem Rechner haelt, hat am Ende meist denselben Starter auf allen installiert. Den Dienst gibt es seit den neunziger Jahren, damals kaum mehr als ein Netz fuer die Partnersuche zum Spiel, und daraus ist ein Desktop-Programm geworden, das Kaufen, Herunterladen, Aktualisieren und Gesellschaft in einem erledigt: ein Konto versorgt jedes Spiel im Regal. Bis September 2026 hat das Programm viele Runden hinter sich, laeuft auf Windows wie auf macOS, kostet fuer sich nichts und dient als einzige Tuer zum Katalog eines Hauses auf dem Rechner.

Die Bibliothek von Battle.net

Jedes Spiel in einer Bibliothek

Der Kern ist, dass verstreute Titel in eine einzige Bibliothek gezogen werden: Fortsetzungen, kostenlose Wettkampfspiele und Kartenspiele stehen alle an einer Seite, einen Klick vom Spielen entfernt. Patches und kleine Aktualisierungen stellen sich im Hintergrund an, und Spieldaten gleichen sich zwischen Rechnern ab, sodass eine Anmeldung auf einem anderen Geraet dort weitermacht, wo die letzte Sitzung aufhoerte. Die Kontrolle ueber den Download ist ungewoehnlich fein, mit Bandbreitengrenzen, Pause und Fortsetzen und der Moeglichkeit, bei knapper Platte nur einen Teil eines Titels zu installieren. Verknuepfungen auf dem Schreibtisch, Startparameter und Spracheinstellungen werden von der Spielseite aus verwaltet, statt in den Menues des Spiels gesucht zu werden. Fuer jemanden mit mehreren Titeln eines Hauses ist ein Fenster weniger, an das man denken muss, ein echter Gewinn.

Geselligkeit, die nicht nebenbei mitlaeuft

Die Freundesliste ist der zweite Traeger. Eine Liste ueber alle Spiele hinweg verbindet die Menschen, die man in verschiedenen Titeln kennengelernt hat, Text und Sprache liegen beide im Programm, damit eine Gruppe nicht in ein anderes wechseln muss, und eine Statuszeile zeigt, was ein Freund spielt und wie weit er ist, was reicht, um zu entscheiden, ob man fragt. Der Status laesst sich auf unsichtbar oder beschaeftigt stellen, damit eine Geschichte fuer einen allein in Ruhe bleibt. Auch die Nachrichten der Gemeinschaft sind eingefaltet: Ankuendigungen, Patchnotizen und Ausblicke auf Ereignisse stehen auf der ersten Seite, statt aus einem Forum geklaubt zu werden, und Verweise auf Uebertragungen und Turniere stehen dort, wo man sie leicht sieht.

Kontosicherheit und das Gefuehl bei der Nutzung

Auf der Kontoseite gibt es eine App als Authenticator und eine Zwei-Faktor-Anmeldung im Programm, mit der Option, ein Geraet dreissig Tage zu merken, damit der Code nicht jedes Mal noetig ist. Ist das gebunden, reicht ein durchgesickertes Passwort allein nicht mehr hinein, und ein neuer Rechner loest einen Hinweis von einem ungewohnten Ort aus. Die Oberflaeche bleibt zurueckhaltend, ohne Werbung Dritter ueber den ganzen Bildschirm, und die Shopsseite zeigt nur die eigenen Titel des Hauses; Kaufliste und Rueckerstattung laufen ueber die Kontoseite, ohne Umweg ueber den Kundendienst. Zwei Kleinigkeiten verdienen Erwaehnung: eine Statistik der Spielzeit zeigt, wie sehr ein Titel in letzter Zeit die Abende gefressen hat, und automatische Aktualisierungen lassen sich auf ruhige Stunden legen, damit der Arbeitstag seine Bandbreite behaelt. Zwei Dinge sollte man wissen. Regionale und internationale Dienste sind getrennte Systeme, Konten wandern nicht mit, weshalb bei der Installation die richtige Seite zaehlt. Und manche der grossen Titel verlangen einiges vom Rechner, die Mindestanforderung lohnt auf aelterer Hardware einen Blick.

Was sich in den letzten Jahren geaendert hat

Wer lange dabei ist, hat vielleicht noch eine schlichte Lobby vor Augen, doch das Programm hat aufgeholt. Die Oberflaeche wurde neu gebaut, mit hellem und dunklem Thema, einer Aufteilung in Reitern fuer Spiele, Shop und Chat und einem Fenster, das sich auf jede Groesse ziehen laesst. Eine Leistungsanzeige ist eingebaut, sodass Bildrate, Verzoegerung und Videospeicher waehrend des Spiels abgerufen werden koennen, ohne fuer die Grafikeinstellungen ein Programm eines Drittanbieters zu installieren. Auch der Installierer hat abgenommen: der erste Download ist ein Vorschalter von einigen zehn Megabyte, der Rest wird geholt, sobald das Programm laeuft, und eine unterbrochene Uebertragung setzt dort fort, wo sie stand. Auf der Seite des Telefons uebernimmt eine Begleitapp die Sicherheitspruefung und das Herunterladen aus der Ferne, sodass eine neue Erweiterung schon auf dem Rechner zu Hause landet, waehrend man unterwegs ist, bereit fuer den Moment, in dem man sich hinsetzt. Solche kleinen Bequemlichkeiten kann ein offizieller Starter bieten und ein fremder nicht.

Battle.netDownload
Unterstützte Systeme: Windows macOS