360 Extreme Browser X: 64 Bit und zwei Kerne auf Chromium 132
Zusammenfassung
360 Extreme Browser X ist ein 64-Bit-Browser mit zwei Kernen, laut Anbieter auf Chromium 132. Der IE-Modus bleibt fuer alte Office-Systeme erhalten, dazu kommen Passwortmanager, Inkognito, Cloud-Sync und ein Erweiterungscenter.
Empfehlen- Name
- 360 Extreme Browser X
- Version
- 23.1.1253.64
- Preis
- Kostenlos
- Open Source
- Proprietär
- Betriebssystem
- Windows
- Aktualisiert
- 2026-10-11 20:25
Wenn ein Browser in Dutzende Varianten zerfaechert ist, entscheidet im Alltag vor allem, ob die Engine mithaelt und ob alte Seiten noch aufgehen.
Die 64-Bit-Seite und die Zwei-Kern-Seite
360 Extreme Browser X ist ein 64-Bit-Browser mit zwei Kernen von 360. Die offizielle Produktseite beginnt den Abschnitt zur Leistung mit der Kernel-Version, Chromium 132, nennt danach die Einordnung als 64 Bit mit zwei Kernen und sagt, die Gesamtleistung koenne gegenueber einer klassischen 32-Bit-Fassung um bis zu 50 Prozent steigen. Der Satz enthaelt zwei getrennte Angaben: Die Architektur ist auf 64 Bit gewechselt, und die Engine ist auf einen neueren Stand nachgezogen.
Danach wird die Optimierung aufgeteilt. Zum Speicher heisst es, unnoetige Erweiterungen und Plugins wuerden deaktiviert, um den Verbrauch zu druecken, mit einem angeblichen Tempozuwachs von 30 Prozent beim Surfen. Zum Start heisst es, nach dem Klick auf das Symbol sei der Browser schneller bedienbar. Ein eigener Absatz behandelt das Verarbeiten von Seiten mit vielen Bildern, Videos oder Skripten. Zusammen decken die drei die haeufigsten Wartezeiten ab.

Der Kern fuer alte Seiten
Der Zwei-Kern-Modus loest eine andere Sorte Aerger. Offiziell unterstuetzt der Browser diesen Modus zur Kompatibilitaet mit OA-Systemen im Buero und haelt ausdruecklich am IE-Modus fest. Wer zwischen Onlinebanking, Behoerden- und Firmennetzen und alten Office-Systemen pendelt, fuer den zaehlt dieser Punkt meist mehr als eine Benchmark-Zahl, denn die eigentliche Sorge gilt nicht dem Tempo, sondern einer Seite, die sich schlicht nicht oeffnen laesst.
Oberflaeche und Begleitfunktionen folgen bekannten Mustern. Die Seite buendelt eine schlichte Oberflaeche mit Anpassung der Startseite und einem Erweiterungscenter, in dem sich Chrome-Erweiterungen installieren lassen, samt Angabe zum Umfang des Katalogs. Der Passwortmanager speichert Zugangsdaten bei der ersten Anmeldung und fuellt sie beim naechsten Besuch automatisch ein, sodass nichts doppelt getippt werden muss.
Punkt | Offizielle Angabe |
|---|---|
Architektur und Engine | 64 Bit mit zwei Kernen, Chromium 132 |
Leistung | bis zu 50 Prozent hoeher als eine klassische 32-Bit-Fassung |
Speicher und Start | unnoetige Erweiterungen deaktiviert, schneller bedienbar |
Kompatibilitaet | Zwei-Kern-Modus mit IE-Modus, deckt OA-Systeme ab |
Erweiterungen | Erweiterungscenter installiert Chrome-Erweiterungen |
Inkognito und Sync | kein Verlauf, keine Suchen, keine Cookies; Lesezeichen und Erweiterungen synchronisiert |
Die kleinen Werkzeuge, die man dann wirklich nutzt
Der Inkognito-Modus ist ausdruecklich genannt und so beschrieben, dass Verlauf, Suchanfragen und Cookies nicht gespeichert werden, was fuer ein geliehenes Geraet oder heikle Vorgaenge passt. Lesezeichen und Erweiterungen lassen sich in die Cloud synchronisieren, was die Seite zur Erklaerung von Gleichstand ueber Geraete hinweg nutzt: Auf einem anderen Rechner sind Lesezeichen und installierte Erweiterungen bereits da.
Die Funktionsliste enthaelt ausserdem eine Reihe kleiner Helfer: schlafende Tabs und einen Stromsparmodus gegen die Kosten dauerhaft offener Seiten, einen geteilten Bildschirm fuer zwei Seiten nebeneinander, einen Lesemodus, der den Fliesstext herauszieht, dazu Screenshot, Uebersetzung, Downloader, Nachtmodus, Mausgesten und einen Papierkorb fuer Webseiten. Video-Ausklinken laesst ein Video in ein kleines Fenster rutschen, das beim Arbeiten in der Ecke bleibt. Zur Version traegt der 64-Bit-Installer im offiziellen Downloadbereich 23.1.1253.64 im Dateinamen, was zugleich die aktuelle Versionsnummer ist.
Je mehr ein Browser kann, desto mehr braucht es jemanden, der die Voreinstellungen so setzt, dass sie nicht stoeren.
Ein paar Hinweise. Zuerst Chrome-Erweiterungen installieren und erst danach andere Plugins ansehen, weil die Kompatibilitaet dort am stabilsten ist. Wer alte Office-Systeme braucht, heftet den IE-Modus an die betroffenen Domaenen, statt jedes Mal von Hand umzuschalten. Und wenn sich Tabs stapeln, schlafende Tabs einschalten; das ist weniger Arbeit, als sie einzeln zu schliessen.