Investing.com: Kurse, Wirtschaftskalender und Depots an einer Stelle

Zusammenfassung

Investing liefert seit 2007 Marktdaten und deckt 250 Handelsplaetze mit ueber dreihunderttausend Werten ab: Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe, Anleihen und Ableitungen. Kurse, Schaubilder, Kalender und Depotverfolgung sind frei, die tiefere Auswertung kostet.

Name
Investing.com
Version
2026
Preis
Kostenlos
Open Source
Proprietär
Betriebssystem
WindowsmacOSLinux
Aktualisiert
2026-10-06 22:34

Mehrere Maerkte hinter einer Adresse

Investing ist eine Plattform fuer Finanzdaten, die 2007 online ging; die eigene Beschreibung nennt 250 Handelsplaetze und ueber dreihunderttausend Werte, in Dutzenden von Sprachen. Der Wert einer solchen Seite liegt im Buendeln. Marktdaten waeren sonst zwischen einem Vermittler, einer Nachrichtenseite, der Seite einer Notenbank und einer eigenen Tabelle verstreut, jede mit eigenen Kuerzeln und einer eigenen Vorstellung davon, wie ein Schaubild auszusehen hat. Hier haben Aktien, Indizes, Devisen, Kryptowerte, Rohstoffe, Anleihen, Fonds, Zinsen, Fondsboersen, Termine und Optionsscheine einen Kurs und ein Schaubild in derselben Oberflaeche, und die Grundschicht kostet nichts.

Fuer alle, die mehr als einen Markt verfolgen, ist das das ganze Argument. Jede weitere Quelle bringt ein weiteres Verzeichnis von Kuerzeln, eine weitere Art eine Linie zu zeichnen und eine weitere Stelle, die man vor einer Einschaetzung oeffnen muss. Gespart wird nicht an einer einzelnen Funktion, sondern an der Zahl der Reiter, die man schliessen kann.

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Kurse und Schaubilder

Die Fassung im Netz und die Anwendung auf dem Telefon zeigen Kurse in Echtzeit und Verlaeufe, lesbar ueber mehrere Zeitraeume und mit technischen Kennzeichen ueberlagerbar. Ueber einen einzelnen Wert hinaus gibt es Listen, geordnet nach Art des Werts und nach Gebiet, und so findet man in einer Minute, welche Maerkte sich heute bewegen, statt zwanzig Seiten nacheinander zu oeffnen. Die Anwendung gibt den grossen Indizes, einzelnen Aktien, Devisen und Rohstoffen eigene Zugaenge zur Verfolgung, und die Daten bleiben mit dem Konto im Netz im Gleichschritt.

Zeitraeume sind wichtiger, als sie klingen. Ein Schaubild ueber Wochen beantwortet eine andere Frage als eines ueber Minuten, und zwischen beiden zu wechseln, ohne die Seite zu verlassen, ist der Unterschied zwischen einer Einschaetzung, die entsteht, und einer, die aufgegeben wird. Die Kennzeichen sind die ueblichen; es geht nicht um Neuheit, sondern darum, dass sie dort liegen, wo der Kurs schon liegt.

Kalender und Merklisten

Die Zeit uebernimmt ein Wirtschaftskalender, der kommende Zahlen und Ereignisse nach Gebiet und Wichtigkeit auflistet und den tatsaechlichen Wert neben die Erwartung und den vorigen Wert stellt. Ein Kalender fuer Quartalsberichte verfolgt die Termine, an denen boersliche Gesellschaften ihre Zahlen vorlegen. Beide beantworten eine Frage, die Kurse allein nicht beantworten: nicht was geschehen ist, sondern was gleich gesagt wird und wie viel der Markt davon erwartet hat.

Die persoenliche Seite laeuft ueber Merklisten und Depots. Ein Depot haelt Einkaufspreis und Stueckzahl fest und laesst sich jederzeit oeffnen, um zu sehen, wie sich die ganze Stellung bewegt hat und nicht nur ihre Teile. Meldungen lassen sich auf Kurs, auf die Groesse der Bewegung oder auf den Umsatz setzen; loest eine aus, erreicht sie das Geraet und bleibt mit dem Konto im Netz im Gleichschritt.

Was das Abonnement hinzufuegt

Ein bezahltes Abonnement liegt auf der freien Schicht und zielt auf tiefere Daten und Auswertung. Das Haus nennt Ideen zur Auswahl von Aktien auf der Grundlage von Modellen, Schaetzungen des gerechten Werts, von Analysten geschriebene Nachrichten und Kommentare, einen Helfer fuer die Recherche im Gespraech sowie reichere Grundzahlen und eine tiefere Auswertung der Schaubilder. Mit dem Abonnement verschwindet auch die Werbung.

Zwei Punkte verdienen einen Zusatz. Ein geschaetzter gerechter Wert ist aus Annahmen gerechnet, und die Annahmen sind der interessante Teil; ein Helfer im Gespraech ist ein Weg, sich in einer sehr grossen Menge von Daten zurechtzufinden, und er weiss nichts, was in den Daten nicht steht.

Ein Satz, der deutlich gesagt werden muss

Die Plattform liefert Marktdaten und Informationen, keine Anlageempfehlung. Die Entscheidung gehoert der Person, die sie trifft, zusammen mit dem Risiko, das dazugehoert, und keine Anordnung von Spalten und Farben aendert daran etwas. Wer eine Tabelle mit Erwartungen als Anleitung liest, hat sowohl die Tabelle als auch die Anleitung missverstanden.

Um mehrere Maerkte gleichzeitig zu verfolgen, ohne einen Haufen Kursprogramme zu oeffnen, reicht der freie Teil bereits: Kurse, Schaubilder, Wirtschaftskalender, Merklisten und Meldungen sind da. An das bezahlte Angebot denkt man, wenn Bewertung und tiefere Kennzeichen wirklich ein Urteil aendern, und in jedem Fall bleibt es eine Quelle von Daten und keine Grundlage fuer eine Entscheidung.

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